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Alt 26.04.2012, 18:09   #51 (permalink)
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Standard AW: Sims-3.net Wettbewerbsprojekt ~ Gebrüder Simm's Märchen ~

Bekanntgabe der Sieger der vierten Runde!

Ui, diesmal war es brutal schwer! Darum sind wir erst mit Verspätung zu einem Ergebnis gekommen.

Recht herzlichen Dank für eure genialen Kreationen.

Hier sind die drei erst Plazierten aus der 4. Runde!

cornsnake1978
Nymphe
Auletta

Herzlichen Glückwunsch vom ganzen Sims-3.net-Team.
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MonaLisa ist offline  
Alt 26.04.2012, 19:52   #52 (permalink)
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Standard AW: Sims-3.net Wettbewerbsprojekt ~ Gebrüder Simm's Märchen ~

~ ~ Der fünfte und letzte Gongschlag: Runde V ~ ~

(Einsendeschluss: 05.05.2012)

~ Aschenputtel ~


Es war einmal ...
... ein kleines Land, irgendwo auf dieser Welt. ...



Aufgabe - Runde V:
  1. Erzählt aus diesem Märchen eine Szene in eigenen Worten nach. Eine Verfremdung des Märchens muss vermieden werden.
  2. Mindestlänge der Nacherzählung: 200 Wörter
  3. Untermalt die Nacherzählung mit zauberhaften, simlischen Screenshots, und zeigt uns den jeweiligen Moment aus der erzählten Szene.
    Mindestens 6 Screenshots müssen die Nacherzählung bildlich wiedergeben.
~ Viel Glück - viel Spaß und gutes Gelingen ~
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MonaLisa ist offline  
Alt 27.04.2012, 23:36   #53 (permalink)
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Standard AW: Sims-3.net Wettbewerbsprojekt ~ Gebrüder Simm's Märchen ~

Aschenputtel

Von Nik 22


Vor langer Zeit lebte ein armes Mädchen. Nach dem Tod ihrer Mutter heiratete ihr Vater eine neue Frau und diese brachte zwei schöne, aber böse Töchter mit. Der ungeliebten Stieftochter nahm die Frau alle schönen Kleider weg und ließ sie seitdem Holzschuhe und einen alten Kittel tragen. Das arme Kind schlief in der Asche in der Küche und musste immer das Haus putzen. Ihr Vater brachte ihr eines Tages einen Haselnussbaumast mit und diesen pflanzte sie auf dem Grab ihrer Mutter. Der Ast wurde zu einem magischen Baum und erfüllte ihr jeden Wunsch.
Eines Tages gab es im Schloss ein großes Fest und sie durfte mitgehen. Aber sie hatte keine Kleider und ging zum Baum, als ihre Stiefmutter mit ihren Schwestern weg war.
„Bäumchen, rüttel und schüttel dich,
werf Gold und Silber über mich“, sagte sie zum Baum.
Zwei Tauben brachten ein wunderschönes Ballkleid und passende Schuhe zu ihr. Sie zog beides an.
Dann ging sie zum Fest und ihre bösen Stiefschwestern erkannten sie nicht.
„Schwester, wer ist diese schöne Frau?“, fragten eine die andere Schwester.
„Das ist bestimmt eine Prinzessin aus einem anderem Land“, antwortete die andere Schwester.
Der Prinz entdeckte die schöne Fremde und fragte sie:
„Wollt Ihr mit mir Tanzen?“
„Das tue ich gerne, junger Prinz“, antwortete Aschenputtel.
Beide tanzten den ganzen Abend Hand in Hand und dann musste sie gehen.
Aber der Prinz wollte sie begleiten.
„Lasst mich Euch nach Hause bringen“, schlug er vor.
„Das geht nicht, junger Prinz“, sagte Aschenputtel und konnte fliehen.
Dabei verlor sie ein Schuh.
Sie sprang ins Taubenhaus und kam zu Hause raus. Dort wechselte sie in die verschmutzte Kleidung und legte das Ballkleid auf dem Grab. Zwei Tauben nahmen es sofort mit.
Mit Asche machte sie sich schmutzig und setzte sich in die Küche, wo sie später ihre Familie empfing.
Nach einer langen Suche fand der Prinz Aschenputtel und machte sie zu seiner Frau.



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Nik22 ist offline  
Alt 01.05.2012, 11:48   #54 (permalink)
Zeitungsjunge
 
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Aschenputtel

So begaben sich Aschenputtels Stiefschwestern und ihre Stiefmutter in ihr Gemach, um sich für den ersten Tag des Festes auf dem Schloss herauszuputzen. Viele Stunden verbrachten sie dort oben,




und als sie sich endlich schön genug fanden, liefen sie herab zu Aschenputtel, die gerade den Kamin gesäubert hatte.
„Aschenputtel, wir fahren nun zum Schloss des Prinzen und werden dort an den königlichen Festlichkeiten teilnehmen. Du bleibst hier und säuberst den Kamin!“, sagte ihre Stiefmutter




und wollte sich schon abwenden, als Aschenputtel sagte: „Stiefmutter, ich habe den Kamin bereits gereinigt, er ist so sauber wie nie. Ich bitte dich, erlaube mir, euch zu begleiten.“ Da wurde die Stiefmutter wütend, denn sie wollte nicht, dass Aschenputtel mit auf das Schloss kam. Da kam ihr eine teuflische Idee.




„Aschenputtel, du möchtest mit auf das Fest?“, fragte sie gefährlich leise. Aschenputtel warf ihr einen unsicheren Blick zu. „Zunächst einmal wirst du dich deiner Arbeit widmen!“, sagte die Stiefmutter und schüttete die Asche, die Aschenputtel sorgsam zusammengefegt hatte, auf den Boden, leerte eine Schüssel Erbsen darüber aus und vermischte alles mit ihrer Stiefelspitze. Die Schwestern grinsten hämisch.




Aschenputtel wusste nicht, was sie sagen sollte, so enttäuscht und verzweifelt war sie. „Wenn du die Erbsen herausgelesen hast, kannst du von mir aus nachkommen.“, sagte die Stiefmutter spöttisch und machte sich mit ihren schadenfroh lachenden Töchtern auf den Weg zum Schloss.




Aschenputtel wollte die Hoffnung schon aufgeben, doch da kam ihr eine Idee. „Täubchen, Täubchen, kommt zu mir herein, das Aschenputtel wird euch sehr dankbar sein!“, rief sie aus dem Fenster, und kurz darauf war das Zimmer vom Flügelschlagen vieler Tauben erfüllt, die sich nun daran machten, die Aschen von den Erbsen zu trennen.




„Vielen Dank, lieben Täubchen, ihr seid mir eine große Hilfe!“, rief Aschenputtel glücklich und sie half den Tauben bei der Arbeit.




Als sie fertig waren, flogen die Tauben davon, und nur einen Augenblick später erschienen die Schwestern und die Stiefmutter in der Tür. „Na Aschenputtel, hast du alles erledigt?“, fragte die Stiefmutter spöttisch und die Schwestern lachten verhalten.
„Ja Stiefmutter, ich habe getan, was du mir aufgetragen hast. Kann ich nun zum zweiten Festtag das Schloss besuchen?“, fragte Aschenputtel voller Hoffnung, doch die Stiefmutter kochte vor Zorn und verbot ihr, zum Schloss zu gehen. „Aschenputtel, du hast ja nichtmal vernünftige Kleidung! Du wirst hierbleiben!“, schrie sie und sie verschwand mit ihren Töchtern in ihren Gemächern.




Aschenputtel aber weinte sich in den Schlaf und am nächsten Morgen lief sie zum Grab ihrer Mutter und traf dort den weißen Vogel. „Ach Vogel“, seufzte sie, „kannst du mir nicht helfen? Wie gern würde ich das Schloss besuchen.“ Und da fing der Vogel an zu singen, nur eine kurze Melodie, doch als er geendet hatte, lag dort neben dem Grab ein wunderschönes Gewand.
Aschenputtel freute sich sehr und dankte dem Vogel.




Und als es Abend wurde und die anderen schon bei dem Fest waren, nahm sie das Gewand, zog es an, wusch sich die Asche aus dem Gesicht und machte sich voller Vorfreude auf den Weg zum Schloss.



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Syrena ist offline  
Alt 02.05.2012, 20:53   #55 (permalink)
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Standard AW: Sims-3.net Wettbewerbsprojekt ~ Gebrüder Simm's Märchen ~

Aschenputtel
von Kasimire

Nachdem die Stiefmutter am zweiten Tage des Festes mit ihren Töchtern zum Schloss aufgebrochen war,
ging Aschenputtel zu dem Grabe ihrer geliebten Mutter und bat erneut :
“Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich,
Wirf Gold und Silber über mich.”



Und tatsächlich warf das weiße Vögelchen sogleich ein golden Kleid hinunter, das noch schöner und
prächtiger war als das zuvor. Aschenputtel beeilte sich das edle Kleid gegen ihre schmutzigen Lumpen
zu tauschen und begab sich zum Schloss.



Auf dem fröhlichen Feste wurde Aschenputtel bereits von dem jungen Königssohn erwartet.
Sogleich kam er auf das wunderschön herausgeputzte Aschenputtel zu, nahm es bei der Hand
und tanzte den Abend lang nur mit ihm.



Auch die Stiefmutter und die Schwestern sahen das junge Mädchen, das mit dem Prinzen tanzte,
doch hielten sie es für eine Prinzessin aus einem fernen Land. Niemals hätten sie in dem wunderschönen
Mädchen das staubige Aschenputtel erkannt, von dem sie glaubten es säße daheim im Schmutz.



Bald wurde es Abend und Aschenputtel wollte fortgehen. Da ging der Prinz ihm nach wie am Abend zuvor,
denn er wollte sehen zu welcher Familie es gehörte. Aschenputtel aber war flink und entwischte ihm in
den Garten hinter dem Haus und solange sie auch suchten sie fanden das fremde Mädchen nicht.



Denn Aschenputtel war nachdem es sich im Garten auf einem Baum versteckt hatte, hinabgesprungen
und geschwind nach Hause gelaufen, wo es die Kleider wechselte und seinen Pflichten im Hause nachging.

So merkte niemand, dass Aschenputtel untätig im Haus gewesen war und heimlich auf den Ball gegangen war.




Als des Nachts die Stiefmutter und die Stiefschwestern zurückkehrten, fanden sie das Aschenputtel
wie gewöhnlich in seiner rußigen Ecke neben dem Ofen schlafend…



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Kasimire ist offline  
Alt 03.05.2012, 22:02   #56 (permalink)
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Aschenputtel

Als am dritten Tag, die Eltern mit den Stieftöchtern weg waren, lief Aschenputtel wieder zum Grab ihrer Mutter und sprach zu dem Bäumchen. „Bäumchen rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich.“



Diesmal warf der Vogel ein Kleid herab das so wunderschön und glänzend war, wie sie es noch nie gesehen hat und die Schuhe waren ganz golden. Als sie in diesem Kleid zum Fest kam wusste keiner was er vor lauter Verwunderung sagen sollte. Und wieder tanzte nur der Königssohn mit Aschenputtel und wenn ein anderer sie aufforderte sagte er. „Das ist meine Tanzpartnerin.“



Als es Abend wurde, wollte Aschenputtel gehen, der Prinz wollte sie begleiten. Aschenputtel entwischte ihm so schnell das der Prinz ihr nicht folgen konnte. Der Königssohn hatte aber die Treppe mit Pech bestreichen lassen und als Aschenputtel hineintrat blieb ihr Schuh daran kleben. Der Königssohn hob ihn auf, er war klein und zierlich und ganz golden. Am nächsten Morgen ging er damit zu Aschenputtels Vater und sagte. „Keine andere soll meine Frau werden, als die, der dieser Schuh passt.“ Da freuten sich die Schwestern, denn sie hatten schöne Füße.



Die ältere der beiden Schwestern ging mit dem Schuh in eine Kammer, um ihn anzuprobieren, doch sie kam mit dem großen Zeh nicht hinein, der Schuh war ihr zu klein. Da sagte die Mutter. „Hau dir den Zeh ab, denn wenn du Königin bist musst du nicht mehr zu Fuß gehen.“ Daraufhin schnitt sich das Mädchen den Zeh ab und zwängte den Fuß in den Schuh. Der Königssohn nahm sie als seine Braut auf sein Pferd und ging mit ihr fort. Sie mussten am Grab vorbei, dort saßen zwei Täubchen die riefen. „Rucke di guck, Rucke di guck. Blut ist im Schuh, der Schuh ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim.“



Der Königssohn sah das Blut und kehrte um, um die falsche Braut zurück zu bringen. Dem Vater sagte er. „Das ist nicht die richtige Braut, die andere Schwester soll den Schuh anprobieren.“ Auch sie ging in die Kammer, sie kam mit den Zehen in den Schuh, aber die Ferse war zu groß. Da sagte die Mutter. „Hau dir die Ferse ab, denn wenn du Königin bist musst du nicht mehr zu Fuß gehen.“ Da schnitt sich das Mädchen ein Stück der Ferse ab und zwängte den Fuß in den Schuh. Auch sie nahm der Königssohn auf sein Pferd und ging mit ihr fort. Als sie an dem Grabe ankamen, riefen die Täubchen. „Rucke di guck, Rucke di guck. Blut ist im Schuh, der Schuh ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim.“



Er wendete sein Pferd und brachte auch diese falsche Braut wieder zurück. Zu dem Vater sagte er. „Dies ist auch nicht die richtige, haben sie denn keine andere Tochter?“ „Nein, nur von meiner verstorbenen Frau ist noch das kleine Aschenputtel da, aber sie kann es unmöglich sein.“ Sagte der Vater. Doch der Königssohn wollte dass sie herkam und die Stiefmutter sagte. „Nein, sie ist viel zu schmutzig, sie darf sich nicht sehen lassen.“ Aber weil der Königssohn darauf beharrte wurde Aschenputtel gerufen.



Sie wusch sich erst die Hände und ihr Gesicht, ging dann zum Königssohn der ihr den goldenen Schuh gab. Sie setze sich auf einen Stuhl, zog ihren Fuß aus dem Holzschuh und steckte ihn in den goldenen Schuh, der wie angegossen passte.



Als sie sich aufrichtete und dem Königssohn ins Gesicht sah, erkannte er sie und sagte. „Das ist sie, das ist die richtige Braut.“ Die Stiefmutter und die beiden Schwestern erschraken und wurden blass vor Wut.



Er nahm Aschenputtel aufs Pferd und ritt mit ihr fort, als sie am Grab vorbei kamen, riefen die Täubchen. „Rucke di guck, Rucke di guck. Kein Blut ist im Schuh, die rechte Braut die führt er Heim.“

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cornsnake1978 ist offline  
Alt 04.05.2012, 07:23   #57 (permalink)
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Standard AW: Sims-3.net Wettbewerbsprojekt ~ Gebrüder Simm's Märchen ~

Aschenputtel
by Älex

...

Aschenputtel aber wäre so gerne mit zum anstehenden Königsball gegangen,
also bat sie ihre Stiefmutter um Erlaubnis.

"Du willst zur Hochzeit gehen? Du bist voller Schmutz und hast keine gescheiten Kleider.",
entgegnete die Stiefmutter garstig.





"Aber wenn du die Linsen in zwei Stunden aus der Asche gelesen hast, so darfst du mitkommen."
, fügte sie dann noch hinzu.


Aschenputtel rief daraufhin nach den Täubchen, den Vögeln des Landes
- alle sollten ihr helfen die Linsen auszulesen.

"Die guten ins Töpchen,
die schlechten ins Köpfchen."



Kaum hatte sie es ausgesprochen, so flatterten die Vögelchen
vom Himmel herein und machten sich sogleich an die Arbeit.



"Pick. Pick. Pick."

Die kleinen Vögel waren flink, sodass kaum eine Stunde vergangen war,
bis die guten Körnlein in einer Schüssel waren.

Aschenputtel dankte ihnen vom Herzen.
Sie freute sich und berichtete dies gleich der Stiefmutter,
damit sie mit zum Ball kommen konnte.

"Aber Aschenputtel, du hast doch gar keine Kleider.
Und Tanzen kannst du auch nicht. Du wirst doch nur ausgelacht!"



Als Aschenputtel daraufhin anfing zu weinen,
versprach ihr die Stiefmutter, dass sie mitgehen könne,
wenn sie es schaffte das doppelte an Linsen in der Hälfte der Zeit auszulesen.

Die Stiefmutter wusste, dass Aschenputtel das nicht mehr schaffen würde,
doch als das Mädchen dann nach einiger Zeit
wieder mit den sauber ausgelesenen Linsen wiederkam,
sprach sie ihr letztes Wort:

"Das hilft dir auch nicht, denn du hast ja immernoch keine schönen Kleider
und tanzen kannst du nicht,
oder willst du etwa, dass wir uns etwa deiner schämen?"

Daraufhin nahm sie sich ihre hübsch hergerichteten Töchter,
die eine zur Linken, die andere zur Rechten
und machte sich auf zum Ball.

Aschenputtel wartete ab, bis sie fort waren
und ging dann zum wundersamen Haselnussbaum
am Grab ihrer Mutter.

"Bäumchen rüttel dich,
Bäumchen schüttel dich.
Wirf Gold und Silber über mich."



Da fiel ein golden-silbernes Kleid herab,
so schön wie der größte Schatz.

Schnell zog sie auch die silbernen Pantoffeln an und machte sich auf zur Ball.



Als Aschenputtel anmutigen Schrittes in den großen Saal trat waren alle Augen auf sie gerichtet
und der Königssohn kam ihr entgegen.



"Darf ich um ihren Tanz bitten?", fragte er und griff nach Aschenputtels Hand.

"Aber natürlich mein Prinz."



So kam es, dass die beiden den ganzen Abend tanzten.

Wurde der Prinz, von jemand anderem aufgefordert, so hiel er Aschenputtel noch fester in seinen Armen
und sagte: "Das ist meine Tänzerin."

Im goldenen Licht des Saales war Aschenputtel das schönste Mädchen im ganzen Lande.




Die beiden Schwester und die Stiefmutter, waren zwar empört,
dass sie nicht einmal mit dem Prinz tanzen konnten,
aber sie dachten sich, dass die schöne Tänzerin eine Königstochter aus fernem Lande war.


...
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Nymphe ist offline  
Alt 04.05.2012, 18:39   #58 (permalink)
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Standard Auletta's Aschenputtel

Aschenputtel
von Auletta


Es war einmal…

ein Mädchen namens Aschenputtel. Aschenputtel lebte zusammen mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern in einer kleinen Hütte.
Dort war Aschenputtel das Hausmädchen, das für die Stiefmutter und für die Geschwister hart arbeiten musste. Wenn es Abend wurde, schlief Aschenputtel nicht in einem Bett, sondern am Kamin in der Asche.
Im Königshaus fand mehrere Tage ein Ball statt. Die böse Stiefmutter verwehrte Aschenputtel den Zutritt, doch ihr gelang es mehrere Male den Ball zu besuchen.




Am dritten Tag des Königsballs waren Aschenputtels Vater, Stiefmutter und ihre Stiefschwestern bereits zum Königsball fort, während Aschenputtel noch zuhause war und Hausarbeit erledigte.
Aschenputtel stellte sich vor dem Haselnussbaum, wo sich auch der Grabstein ihrer Mutter befand. Leise sprach sie zum Baum:
„Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich!“
Vom Baum fielen Funken und Glitzer und kamen mit Aschenputtels Haut in Berührung.



Als der Zauber des Baums vorbei war, stand Aschenputtel in einem goldenen Ballkleid vor dem Grab ihrer Mutter. Passend zum Kleid waren auch ihre Schuhe in goldener Farbe. Aschenputtel sah hinreißend aus und war kaum wiederzuerkennen.




Als Aschenputtel den Ball erreichte, wusste keiner der Gäste, was sie vor Verwunderung über die Schönheit sagen sollten. Der Königssohn tanzte allein mit Aschenputtel und wenn jemand die hübsche Frau zum Tanz aufforderte, sagte der Prinz:
„Dieses wunderschöne Mädchen ist meine Tänzerin!“



Der Ball verflog und Aschenputtel wollte nach Hause. Der Prinz wollte sie begleiten, doch Aschenputtel lief geschwind fort. Doch der Königssohn hatte eine List geplant. Die Treppe aus Stein wurde mit Pech bestrichen und als Aschenputtel die Treppe hinunter lief, verlor sie ihren linken goldenen Schuh. Der Königssohn hob ihn auf und es war ein kleiner zierlicher Schuh.



Aschenputtel lief wie die Tage zuvor zum Haselnussbaum, entlud sich ihrer Kleidung und ging dann wieder in das Haus. Dort legte sie sich in die Asche und schlief ein.



Am nächsten Morgen ritt der Prinz auf seinem Pferd zu Aschenputtels Haus.




Dort ging er zum Vater von Aschenputtel und sagte zu ihm:
„Keine andere soll meine Gemahlin werden als die, an deren Fuß dieser goldene Schuh passt!“



Der Prinz wurde vom Vater in das Haus hineingelassen. Dort sprach er die Stiefmutter an, die sofort ihre zwei Töchter zu sich holte. Denn einer der beiden Töchter sollte die Gemahlin des Prinzen werden.
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Alt 05.05.2012, 09:47   #59 (permalink)
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Standard Achat12Online's Aschenputtel

Aschenputtel
von Achat12Online

Doch schon bald nach dem Tod der kranken Mutter, fand der Vater eine neue Frau. Das Mädchen,
das noch sehr in Trauer um ihre verstorbene Mutter war, betrachtete die neue Liebe seines Vaters
mit kritischen Augen.






Oft weinte sie um ihre Mutter, da sie sie sehr vermisste und auch täglich besuchte sie ihr Grab und betete für sie.
Schliesslich hatte sie ihr versprochen, fromm und gut zu bleiben.






Doch das Schlimmste war, dass die neue Frau ihres Vaters zwei Töchter ins Haus brachte. Sie waren
von aussen zwar bildhübsch, aber ihre Herzen waren schwarz und böse. So lästerten die Stiefschwestern
oft hinter dem Rücken des jungen Mädchens und waren gemein zu ihr. Sie heckten einen fiesen Plan aus.






Eines Tages kamen beide auf sie zu und klagten sie an: „Du wirst dir dein Essen nun verdienen! Von
nun an wirst du unsere Küchenmagd sein! Gib uns deine Kleider, diese grauen Lumpen sollst du tragen!“






Das Mädchen wurde daraufhin noch viel trauriger und fühlte sich extrem kümmerlich.





Von diesem Tage an musste sie immer schwere Arbeiten verrichten, war den ganzen Tag nur am
Putzen und räumte den verwöhnten Stiefschwestern hinterher.




Auch für das Feuer im Kamin war sie zuständig und sie musste dafür sorgen, dass es immer genug
warm in der Stube ist.





Abends, als sie Müde von der ganzen körperlichen Arbeit war, hatte sie nicht einmal ein Bett, sondern
schlief neben dem Kamin in der Asche ein. Daher wurde sie nur noch Aschenputtel genannt.






An einem Tage kam der Vater zu den drei Töchtern und sprach: „Ich werde losgehen und in die Messe
ziehen. Was solle ich euch mitbringen?“
Die bösen Stiefschwestern stürmten sofort auf ihn ein. „Schmuck und Perlen, lieber Vater“, bettelte die
eine, „sollest du mir bringen!“ Die andere hingegen wünschte sich teure, schöne Kleider.





Da kam er zu Aschenputtel und fragte sie: „Und du, Aschenputtel, was möchtest du haben?“
Das Mädchen sah ihn mit glänzenden Augen an uns sprach: „Vater, das erste Reis, dass dir auf den
Hut fällt, ich bitte dich, so bringe es mir.“





Und so wurde es gemacht.





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Alt 10.05.2012, 15:25   #60 (permalink)
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Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme und die wirklich tollen Beiträge!
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