Sims 3

Sims 3 iPod/iPhone

Freynan am um 21:39 Uhr

Seit Jahre bietet Apple Produkte an, die eine ganz spezielle Käuferschaft ansprechen – Apple vertreibt nicht einfach nur Computer, Laptops, Handys oder MP3-Player, sondern Life-Style-Elektronik, die auch gerne mal etwas mehr kosten darf, als technisch vergleichbare Artikel der Konkurrenz. Die thematische Überleitung von Life-Style zu einer Lebenssimulation, wie den Sims, fällt unter diesen Umständen nicht sehr schwer.  Apple liefert nämlich nicht nur den Mac als Plattform für das Äquivalent zur Sims 3 PC-Version, sondern auch das iPhone und den iPod-Touch, für die es eine eigens angepasste Sims 3 Version zu erstehen gibt und welche Gegenstand dieses Artikels ist.

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Als Testgerät  für die Sims 3 iPhone/iPod Version diente ein iPod Touch. Da die Version auf der inhaltlichen Ebene weitgehend mit der Sims 3 Version für das Handy  identisch ist, liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf den optischen und gerätespezifischen Unterschieden, zwischen den zwei besagten Versionen. Das die für den iPod entwickelte Sims 3 Version, wie auch das Handy-Spiel, naturgemäß nicht den Umfang und die Grafikpracht bieten können, wie man ihn bzw. sie vom PC her kennt, sollte jedem bewusst sein – doch gerade im Hinblick auf die Grafik, vermag der kleine iPod schon erstaunliches zu leisten.

Grafikwunder im Hosentaschenformat

Aller Anfang ist bei Die Sims 3 bekanntermaßen der Erstelle-Einen-Sim-Modus. Hier stellt auch die iPod/iPhone Version (im Folgenden nur noch iPod Version genannt) keine Ausnahme dar. Dementsprechend beginnt man in gewohnter Manier das Geschlecht, die Frisur, die Haut- und Augenfarbe seines Sims festzulegen und ihn nach Belieben einzukleiden. Die Kamera zoomt dabei die entsprechenden Körperpartien heran, was eine genauere in Augenscheinnahme ermöglicht. Während des “Schöpfungsaktes” gestikuliert der animierte Sim von Zeit zu Zeit und betrachtet sich bei der Frisurgebung direkt im Spiegel, auf dem ansonsten seine Rückseite zu sehen ist.  Während der Erstellung des ersten Sims fällt gleich ins Auge, wie sehr der Erstellmodus der Sims 3 iPod Version an den seines PC/Mac Pendants erinnert. Zwar bietet er nicht halb so viele Anpassungsoptionen, doch die hübsche dreidimensionale Grafik ist doch recht bemerkenswert, für so ein kleines Gerät. Noch schnell eine von 6 Persönlichkeiten, 5 aus 17 Merkmalen und ein Name ausgewählt, schon kann es los gehen.

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Man beginnt, wie könnte es anders sein, in seinem Eigenheim, dass im Laufe des Spiels durch sogenannte “Upgrade-Kits” erweitert werden kann. In der Darstellung der eigenen vier Wände liegt die wohl größte Stärke der iPhone Version. Mittels der äußerst intuitiven Touchscreen-Steuerung manövriert man die Kamera über sein 3D Grundstück, zoomt nach Belieben heraus oder so nah an seinen Sim heran, dass man tatsächlich seine Augenfarbe ausmachen kann – beeindruckend und teilweise “spaßiger” als die Bedienung per Maus und Tastatur auf dem PC zugleich.

Intuitive Bedienung dank Touchscreen

Lässt man einen Finger leicht über den Touchscreen gleiten, so bewegt sich die Kamera. Drehungen und Höhenverstellungen werden mit zwei Fingern vorgenommen. Für den Zoom befindet sich am rechten Rand des Bildschirms ein Regler. Durch kurze Berührungen hingegen, bewegt sich der Sim an die gewünschte Position oder es wird mit Objekten oder anderen Bewohnern interagiert.

Wird ein Objekt, als auch ein anderer Sim angewählt, erscheint das klassische Auswahlmenü, wie man es auch von der Sims 3 PC-Version her kennt. Werden mehr als 4 Auswahlmöglichkeiten angeboten, kann durch einen flotte Fingerbewegung herunter und auch wieder heraufgescrollt werden.

sims_3_iphone_05 Abgesehen vom Umstand, dass die Nachbarschaftskarte wesentlich schmucker aussieht als bei der Handy-Version und die einzelnen Gebäude anders angeordnet sind, gibt es, wie zu Anfang bereits erwähnt, kaum nennenswerte Unterschiede, den Inhalt betreffend. Beim Ausbau der Fähigkeiten jedoch, kommt gezielt die Technik des iPods zum Tragen. So muss etwa beim Kochen darauf geachtet werden, dass die Speisen, in bis zu vier Töpfen, nicht anbrennen. Dazu muss jeweils der heißeste Topf, zu erkennen an seiner zunehmend rötlichen Färbung,  per Berührung angehoben und das gerät solange geschüttelt werden, bis er sich abgeholt hat. Gelingt es einem, über eine gewisse Zeit hinweg, alle Speisen vorm Anbrennen zu bewahren, verbessert sich die Kochfertigkeit.
Beim Angeln hingegen, muss die Angel, an deren Ende sich der Köder befindet, solange per Neigung des iPods in der Nähe des Fisches balanciert werden bis dieser Anbeißt und dann mit einer ruckartigen Vorwertsbewegung des Gerätes an Land gezogen wird. Diese Minispielchen sind zwar spaßiger, als bei der Sims 3 Handy-Version, doch leider ebenso wenig fordernd.

Fazit:


Die Sims 3 für den iPod bietet auf der inhaltlichen Ebene alles, was auch die Handy-Version beinhaltet, darüber hinaus jedoch eine schmucke 3D Optik, eine bessere Bedienbarkeit und durch andere Minispielchen auch ein wenig “Action“, was der Spielatmosphäre sehr zugute kommt. Somit reiht sich die Sims 3 iPod-Version, was das Sims-Feeling angeht, exakt zwischen Handy- und PC-Version ein.
Wer die Wahl zwischen Sims 3 fürs Handy und für den iPod hat, sollte auf jeden Fall zur iPod-Version greifen, zumal diese mit knapp 5,50 € nicht wesentlich teurer ist.

Genre:Simulation
Veröffentlichungsdatum:2014
Publisher:Electronic Arts
Entwickler:The Sims Studio
Fansite:Sims4.eu

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