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Monte Vista - Die Familie de Monte (und ihre Nachkommen in der gesamten Sims-Welt)
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Der Winter war vorüber. Der Schnee bereits von den Hügeln Monte Vistas verschwunden und das Leben ging weiter…



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Matteo, der von einer wichtigen Veranstaltung gekommen war, hatte schnell das Abendessen für seine Familie gekocht. Er versuchte Nellie so gut es ging zu unterstützen. Jetzt, da seine Mutter auch nicht mehr lebte, gab es reichlich zu tun, nicht nur mit den Kindern.



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Alessio war in seinem Kinderzimmer. Für ihn war der Verlust der Großeltern besonders schlimm und dadurch machte er es seinen Eltern nicht leichter. Trotzig war er seitdem und ließ sich immer mehrfach bitten.



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Gerade war er dabei „Verkleiden“ zu spielen und als Matteo seinen Sohn rief, überhörte dieser gekonnt die Aufforderung zum Essen zu kommen.



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Nellie war ehrlich verärgert über dieses Verhalten, auch wenn sie es ein bisschen nachvollziehen konnte. Jeder trauerte anders. Doch was zu weit ging ging zu weit. Matteo versuchte seine Frau zu beruhigen. Sicher würde es bald wieder besser werden. Sie sollten ihm nun einfach die Zeit lassen, die er brauchte.



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Alessio bekam hiervon nichts mit. In seiner Verkleidung lief er zum Gewächshaus seiner Oma. Natürlich war sie nicht da – wieder nicht. Traurig sah er sich um. Das Unkraut verriet, dass schon eine geraume Zeit niemand mehr nach den Pflanzen gesehen hatte.



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Einem inneren Impuls folgend, zog Alessio seine Kleidung aus, bis er nur noch in der Unterhose da stand. Dann betätigte er den Knopf für die Sprenkleranlage.



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Die kleine Plastiksonnenblume, die Musik abspielen konnte, stellte er ebenfalls an und tanzte seine Tränen weg.



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Dann kam der Frühling mit voller Kraft und das bedeutete für Alessio nicht nur schöne Stunden. Mit den wärmeren Temperaturen wurde die Belastung der Luft mit Blütenpollen immer schlimmer und das sorgte bei ihm für eine verstopfte Nase.



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Deshalb überlegten sich Matteo und Nellie, dass Alessio sich einer Therapie unterziehen sollte. Die Symptome wurden nämlich von Jahr zu Jahr schlimmer.



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Bei der nächsten Gelegenheit sprach Matteo mit seinem Sohn darüber, dass er ins Krankenhaus gehen solle, um sich eine Spritze geben zu lassen. Diese würde dafür sorgen, dass er nicht mehr so eine triefende Nase haben würde.



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Die Aussicht auf eine Spritze machte Alessio zwar nicht glücklich, aber was war die Alternative. Heute Nacht hatte es überraschend noch einmal geschneit und so stapfte er durch knöchelhohen Schnee in Richtung Krankenhauseingang.



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Die Spritze war ganz schnell vergessen. Alessio hatte – trotz aller Umstände – Grund sich zu freuen. Sein Geburtstag stand vor der Tür. Teenager! Seine Eltern wussten nicht, ob sie darüber im Moment glücklich sein sollten. Seine trotzige Art ging ihnen schon jetzt gehörig auf die Nerven.



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Eine leckere Schokotorte hatte sich Alessio gewünscht und natürlich bekam er die auch. Er überlegte, welchen Wunsch er sich wünschen wollte, dann blies er die Kerzen aus.



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Begeistert klatschte er sich selbst Beifall.




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Zu seinen bisherigen Merkmalen kam ein weiteres hinzu – schüchtern. Ob das gut war, würde die Zukunft zeigen…



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Jedenfalls hatte er sich einen interessanten Haarschnitt bei seinem letzten Friseurbesuch ausgesucht. Nach einem schüchternen Jungen sah dieser nun nicht gerade aus.



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An einem schönen und lauen Nachmittag fuhr Matteo zum abgelegenen Familienfriedhof, den sich Luca und Aurora zu Lebzeiten so gewünscht hatten. Es gab hier einiges zu tun, denn die alten Blätter vom Herbst lagen noch da. Natürlich hatte diese niemand weggeräumt. Das war schließlich ihre Aufgabe. Matteo machte das aber nichts aus.



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Er war schließlich das einzige Kind von den beiden, das hier in Monte Vista geblieben war. Seine Geschwister waren auf der ganzen Simswelt verstreut und sie sahen sich nur noch sehr, sehr selten. Ja, jeder hatte sein eigenes Leben.
Während er darüber sinnierte, saß er auf dem noch kühlen Boden. Die Gräber seiner Eltern waren mit frischen Blumen versorgt und so genoss er die unendliche Ruhe, die von diesem Ort hoch oben und fern der Stadt ausging. Ein wunderbarer Moment, um einmal mehr zu meditieren.



Erst als die Frühlingsluft frischer wurde und sich der Tag zum Ende neigte, packte Matteo seine Sachen zusammen und fuhr nach Hause.




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[-] 1 Benutzer gefällt melestti's Beitrag:
  • Isis77
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Da bin ich ja gespannt, wie er sich als Teenager macht und ob die Befürchtungen de Eltern wahr werden oder nicht. Vielleicht mag er sich ja um die Pflanzen seiner Oma kümmern und so Trost finden.
[-] 1 Benutzer gefällt Isis77's Beitrag:
  • melestti
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