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Zeitstrudel
#31
Hi Lucyra,
so ists schon viel besser. Die Balance finde ich jetzt gut. Von allem genug und das Kapitel war auch nicht zu kurz. Diesmal hab ich etwas länger gebraucht um durch zu sein. Weiter so  Cuinlove

So und nun mal zur Fortsetzung: Ist ja krass, wenn man so die Hintergründe von Dave liest. Ich hätte ihn überhaupt nicht als diesen Rowdy eingeschätzt.  Lol Aber es war spannend einige Hintergrund Informationen über ihn zu lesen. Der macht ja ganz schön viel Ärger und vermisst seine Emma sehr... Ich war ja etwas überrascht, dass sie gar nicht mehr zurück kommt, da hab ich irgendwie nicht mit gerechnet.  Biggrin Wie es ihr wohl ergangen ist, in der ganzen Zeit, wo sie in dieser anderen Welt war? Ich frage mich ja, ob die Zeit bei ihr, auch ganz normal weiter gegangen ist, oder ob sie vielleicht dort langsamer vergeht? Ich hoffe ja dass du uns bald aufklärst, was es mit diesem Stein auf sich hat, und wie es Emma in der anderen Realität geht. Wie es ihr ergangen ist, in der ganzen Zeit...

Bin mal gespannt, wie es im nächsten Kapitel weiter geht.  Glücklich

Bis bald,
Shaunee  Cuinlove
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#32
man kann ja verstehen, dass man sich um emma sorgen macht. aber ihr freund muss nicht gleich so ausrasten. jemanden zusammenschlagen könnte ihn ins gefängnis bringen.




[-] 1 Benutzer gefällt Nik22's Beitrag:
  • melestti
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#33
Hallo Shaunee,

das freut mich das es dir jetzt besser gefällt Glücklich
Ja, Dave ist schon einer für sich. Er hatte kein einfaches Leben, aber davon erfahrt ihr noch. Tja, die Emma ... das erfahrt ihr bald Glücklich

Danke für dein Kommi Glücklich


Hallo Nik22,

Dave rastet öfters und ziemlich schnell aus. Das hat mit seiner Persönlichkeit und seinem erlebten zu tun. Darüber erfahrt ihr im Laufe der Geschichte mehr.

Danke für dein Kommentar Glücklich


Liebe Grüße Lucyra


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  • Shaunee
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#34

11. Kapitel




Colin


Eine Woche war schon vergangen seit ich das Mädchen herbrachte und mein Vater sie als Mündel in unsere Familie aufgenommen hatte. Ihren Namen wussten wir noch immer nicht und mein Vater war ihr noch immer misstrauisch geneigt. Meine Mutter hatte sie sehr schnell unter ihre Fittiche genommen und führte sie in unseren Haushalt ein. Man musste ihr sehr viel beibringen so unwissend wie sie war. Grinsend musste ich daran denken wie sie vor ein paar Tagen versucht hatte den Kamin im Wohnzimmer anzufachen.


Ich kam gerade verschwitzt von meiner Arbeit aus dem Stall wieder und wollte mir was zu Essen aus der Küche holen, als ich sah wie sie geschäftig vor den Kamin kniete. Neugierig hielt ich inne und lehnte mich abwartend an die Wand. 


[Bild: 2gslwld.jpg]


Ungeschickt hantierte sie mit den Feuersteinen. „Mist“, fluchte sie, als ihr die Steine aus der Hand glitten. Ich musste mir ein Lachen verkneifen als ich ihr verdrießliches mit Ruß beschmutztes Gesicht sah. Murrend nahm sie wieder die Steine in ihre zierlichen Hände und versuchte es erneut. Diesmal schaffte sie es kleine Funken zu erzeugen, aber dies reichte noch lange nicht aus. 

„Du verdammtes Scheiß Teil“, keifte sie erbost. Erzürnt packte sie die Feuersteine fester und drosch die beiden aufeinander. Mehrere Funken stoben auf und ein paar landeten auf ihren Kleid, was sie nicht zu bemerken schien. Kleine Rauchfahnen stiegen auf und es roch angebrannt. Freudig klatschte sie in die Hände als das Feuer im Kamin sich entfachte, dann hielt sie auf einmal inne.


[Bild: bgnrqw.jpg]


Irritiert schaute sie nach Links und bemerkte das ihr Kleid Feuer gefangen hatte. „Ahhh, Hilfe …. ich brenne“, kreischte sie wie verrückt und stand mit einem Ruck auf. Wie eine Verrückte tänzelte sie durch den Raum. Zügig ging ich in die Küche und holte einen Eimer mit Wasser. Damit bewaffnet ging ich in den anderen Raum zurück und näherte mich ihr vorsichtig. „Mädel, bleib stehen“,sagte ich streng. Erschrocken folgte sie meiner Anweisung und drehte sich zu mir um. Mit einem Ruck hob ich den Eimer und entleerte ihn. Das kalte Wasser klatsche auf ihren Kopf und durchnässte sie. Wieder entfuhr ihr ein Schrei und entsetzt schaute sie mich aus ihren großen Kulleraugen an. Wie sie jetzt so vor mir stand, mit dem geschockten Ausdruck, durchnässt bis auf die Knochen und mit geballten Fäusten, konnte ich nicht mehr an mich halten. Ein grollendes Lachen bahnte sich seinen Weg und schüttelte mich.

„Das ist nicht witzig“, pikiert sah sie mir in die Augen.

„Doch, das ist es.“ Gab ich lachend zurück. Mittlerweile musste ich mich schon an der Sofa lehne abstützen. Tränen traten mir in die Augen während ich weiter lachte.

„Du bist so ein Arsch.“ Sagte sie verschnupft, drehte sich um und wollte anscheinend den Raum verlassen.

„Hey“,verwundert hörte ich auf zu lachen. „Du musst das noch aufwischen“. Wie eine Furie fuhr sie herum und blitzte mich teuflisch an.


[Bild: 2mwdxt4.jpg]


„Wisch den Scheiß doch selber weg.“ Erschrocken über ihre Wortwahl blieb mir der Mund offen stehen. Noch nie habe ich eine Frau erlebt die soviel und ungeniert fluchte. Die meisten Flüche verstand ich nicht, aber ich behielt sie im Hinterkopf um sie bei Gelegenheit danach zu fragen. Sie wandte sich von mir ab und lief direkt in meinen Vater hinein. Wir hatten beide nicht bemerkt wie er den Raum betrat.

„Was ist hier los?“, kam es unwirsch von ihm. Sie erstarrte zur Salzsäule.

Ich räusperte mich. „Sie hatte einen kleinen Zwischenfall mit dem Kaminfeuer.“ Wie bei einem Adler ließ er aufmerksam seinen Blick durch den Raum schweifen.

„Ich nehme an, du hast sie gelöscht?“ Fragend lag sein Blick auf die Sauerei am Boden.

„Ähm, aye.“ Wieder musste ich mich räuspern. Mein Vater machte einen Schritt nach hinten und sah auf das Mädchen hinunter. „Du solltest dich bei meinem Sohn bedanken und dann die Unordnung bereinigen.“ Als hätte man sie geschlagen zuckte sie zusammen. Leise, sodass ich sie fast nicht hörte sagte sie

„Ja, Sir.“, dann drehte sie sich um und kam auf mich zu. Mit dem Blick auf den Boden gerichtet bedankte sie sich kurz bei mir und ging in die Küche. Mit einem Eimer und einen Lappen kam sie wieder und machte sich sofort an die Arbeit.


[Bild: 2qdpg6c.jpg]


Nachdenklich hielt ich inne. In der Gegenwart von meinem Vater schien sie immer ängstlich zu sein, was mich verwunderte. Er war zwar ein ernster und strenger Mann, aber doch immer gerecht. Vielleicht sollte ich mal versuchen mit ihr darüber zu reden. Quiet Right wieherte ungeduldig und holte mich damit aus meinen Überlegungen heraus. „Aye, mein Junge, ich mach ja schon weiter.“ Langsam fuhr ich mit der Bürste über seinen starken Rücken.


[Bild: 33usny9.jpg]


Am späten Nachmittag, ich hatte es mir gerade im Heu gemütlich gemacht für ein Nickerchen, da hörte ich meine Schwester aufgeregt plappern. „Und das wird sicher funktionieren … du veralberst mich auch nicht?“

„Es wird klappen, ganz sicher“, hörte ich die Stimme des Mädchen. „Schau, wie stark der Wind heute bläst. Er wird bis in die Wolken hinauf steigen.“ Neugierig geworden, verließ ich meinen bequemen Platz und lugte aus der Scheune heraus. Meine Schwester hatte etwas seltsames in der Hand. Freudig und mit roten Bäckchen strahlte sie das Mädel an. 


[Bild: 28c3mep.jpg]


„Wollen wir es versuchen?“ Dabei beugte sie sich zu Alison hinunter und lächelte sie warm an. Begeistert nickte meine kleine Schwester. „Na dann los.“ Daraufhin hielt Alison das Ding, was sie in der Hand hatte, in die Luft und fing an zu rennen. „Schneller“, rief das Mädel lachend. Alison flitze wie noch nie in ihrem Leben. „Lass los“, rief das Mädchen aufgeregt zu ihr herüber. Das tat sie und das seltsame Ding stieg in die Luft. Fasziniert schaute ich in den Himmel hinauf. Es flog.

„Wahnsinn“, kreischte Alison. Ihre Augen strahlten regelrecht vor Begeisterung. Ich sah das sie einen Faden in der Hand hielt und damit das Ding zu lenken schien. Aufgeregt blieb sie stehen und folgte gespannt den Bewegungen am Himmel. Sie passte nicht auf und ließ den Fanden los.

„Pass auf“, rief das Mädel und lief dem Faden hinterher der in meiner Richtung flog. Fast bei mir angekommen stolperte sie.


[Bild: 2j0fi43.jpg]


Ich setzte mich in Bewegung und sie fiel direkt in meine Arme. Unbeabsichtigt berührten sich unsere Lippen. 


[Bild: 34xjb6f.jpg]


Der Kuss kam so plötzlich, so unvorbereitet, das ein wahres Feuerwerk in mir explodierte. Ihre Lippen, sie waren so verdammt weich und schmiegten sich perfekt an meine. Mein Herz klopfte wie verrückt als ich anfing meine Lippen zu bewegen. Ich merkte wie sie in meinen Armen erstarrte. Drängend vertiefte ich den Kuss. Knapperte an ihrer Oberlippe und bat um Einlass. Als sie erschrocken Luft holte und sich dadurch ihre Lippen für mich öffneten, berührten sich geschmeidig unsere Zungen. Siedend heiß durchfuhr es mich als sie mich nicht von sich stoßte, sondern meine Berührungen erwiderte. Fester drückte ich sie an meine Brust und verlor mich völlig in diesen Kuss.


[Bild: fzckkz.jpg]



Wörter: 1150


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#35
Moin Lucyra,

ich finde die Abstände zwischen den Screenshots jetzt auch besser. Thumbs1 Finde ich gut, dass es auch angesprochen wurde und du das direkt entsprechend umsetzen konntest. Für mich persönlich habe ich als Regel aufgestellt, dass alle 100 - 200 Wörter ein Screenshot sein sollte. Dadurch messe ich dann auch ab, für welche Situationen ich mich für einen Screenshot entscheiden müsste und welche ich dann einfach "nur" erkläre(n kann). Auch wenn es manchmal schwierig ist sich für einen Screenshot zu entscheiden, finde ich persönlich es besser, wenn man einen hat, statt mehrere hintereinander, die den Text unterbrechen.

Btw... Dave verprügelt in dem einen Teil 2x die selbe Person Daumendreh2

Im Übrigen gefällt mir die momentane Teillänge sehr gut. So und nun mal zum Inhalt:

Dave hätte ich ja mal gar nicht so eingeschätzt. Aber da du auch bereits angekündigt hast, dass man noch mehr zu ihm erfahren wird, bleibe ich da mal gespannt. Emma hat dann ja ganz offensichtlich wirklich sehr krasse Wunder bewirkt... aber okay, so viel hat man bisher ja auch nicht vom ihm erfahren, außer wie er mit Emma umgegangen ist, bevor sie verschwand. Hat er denn auch noch versucht den Stein zu berühren, die Schritte nachzuvollziehen? Ne, oder? Oder wirkt der Stein nicht immer und es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden? Also wäre es möglich gewesen, dass sich Dave auch in die andere Zeit katapultiert? Das sind zumindest so ein paar Fragen, die ich mir dazu stelle.

Was für ein Zufall... dass Emma auf Colin "fliegt" und wohl auch Gefallen an ihm findet. Zumindest darf man davon ausgehen, wenn Sie den Kuss nach dem Schreck erwidert. Das kann ja noch heiter werden, sollte Dave es irgendwie schaffen zu ihr zu finden Daumendreh2 Stellt sich ja auch die Frage, ob es überhaupt ein Zurück für Emma gäbe? Ihre Veränderung ist aber auch echt krass - da frage ich mich ja, ob sie sich durch den Kontakt zu Dave optisch so radikal verändert hat, oder ob es einfach generell ihr eigener Wunsch gewesen ist?

Na denn, mal schauen, wie es hier weitergeht Glücklich
Bis Denn!
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  • Lucyra
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#36
Hi Chillshila,


Zitat:Btw... Dave verprügelt in dem einen Teil 2x die selbe Person [Bild: daumendreh2.gif] 

Nein, eigentlich ist es ein und dieselbe Szene, sie wird nur durch die Erinnerung an die Vergangenheit unterbrochen. Mhm, wie könnte ich das denn besser darstellen damit ihr nicht verwirrt werdet? 


Zitat:Hat er denn auch noch versucht den Stein zu berühren, die Schritte nachzuvollziehen? Ne, oder? Oder wirkt der Stein nicht immer und es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden? Also wäre es möglich gewesen, dass sich Dave auch in die andere Zeit katapultiert? Das sind zumindest so ein paar Fragen, die ich mir dazu stelle. 

Die Antworten dazu werden bald in den Kapiteln auftauchen Glücklich

Zitat:Was für ein Zufall... dass Emma auf Colin "fliegt" und wohl auch Gefallen an ihm findet. Zumindest darf man davon ausgehen, wenn Sie den Kuss nach dem Schreck erwidert.

Ja, was für ein Zufall xD. Na ob es ihr wirklich gefallen hat, werdet ihr am Ende der Woche erfahren Glücklich

Zitat:Das kann ja noch heiter werden, sollte Dave es irgendwie schaffen zu ihr zu finden [Bild: daumendreh2.gif] Stellt sich ja auch die Frage, ob es überhaupt ein Zurück für Emma gäbe? 

Ich sage es mal so. Es wird noch sehr interessant werden.

Zitat:Ihre Veränderung ist aber auch echt krass - da frage ich mich ja, ob sie sich durch den Kontakt zu Dave optisch so radikal verändert hat, oder ob es einfach generell ihr eigener Wunsch gewesen ist? 

Findest du das echt so krass? Eigentlich hat sie sich ja nur die Haare gekürzt und gefärbt. Das tun ja viele Menschen. Ja, vielleicht die Farbe xD Aber die ist schon toll Glücklich
Danke für deinen Kommi. Habe mich sehr gefreut Glücklich
Am Ende der Woche geht es für euch weiter.

Bis dahin
Liebe Grüße Lucyra


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#37
Huhu Lucyra,

Lucyra schrieb:Nein, eigentlich ist es ein und dieselbe Szene, sie wird nur durch die Erinnerung an die Vergangenheit unterbrochen. Mhm, wie könnte ich das denn besser darstellen damit ihr nicht verwirrt werdet?
mir war tatsächlich beim Lesen nicht wirklich bewusst, dass ein und dieselbe Szene beschrieben wird. Jetzt, wo ich das nochmal gelesen habe, habe ich auch festgestellt, dass sich das auch durchaus so lesen und verstehen lässt. Kann also auch nur an mir selbst gelegen haben, dass ich das nicht direkt geschnallt habe und dachte, es sollen zwei unterschiedliche Szenen damit beschrieben werden. Eben weil beim zweiten Bild kurz die Vorgeschichte, vor der "Magentretaktion" beschrieben wird und dann der Ausgang davon. Aber Danke für die Erläuterung Glücklich So passt das dann natürlich auch mit den Screenshots. So auf die "Schnelle" könnte ich dir leider auch gar nicht sagen, wie man das besser machen könnte - wie gesagt, ich möchte hier gerade auch nicht ausschließen, dass es einfach an mir selbst lag.
Zitat:Na ob es ihr wirklich gefallen hat,
Mah, ich bin da wohl zu... hmm... mir fällt das richtige Wort dafür nicht ein. Aber ich selbst würde vermutlich keinen Kuss erwidern, wenn nicht eine gewisse Anziehung schon vorhanden wäre Vollpanik Nen normaler Kuss... okaaaaaay... aber nen Zungenkuss? NaSkeptisch

Zitat:Findest du das echt so krass? Eigentlich hat sie sich ja nur die Haare gekürzt und gefärbt. Das tun ja viele Menschen. Ja, vielleicht die Farbe xD Aber die ist schon toll Glücklich
Ich persönlich finde, es macht nochmal einen Unterschied, ob man nur minimal bei der Frisur was ändert, oder doch etwas drastisch kürzt und dann auch noch eine knallige Farbe und auch andere Kleidung trägt. Wobei ich dazu sagen muss, ich kann mich bisher ja nur an dem Vorher-Bild aus dem Klassenzimmer orientieren. Da trägt sie eben auch einen ganz anderen Stil, als bei der Klassenfahrt.

Wenn es nur der Haarschnitt wäre - lang auf kurz, wäre es auch nochmal etwas anderes gewesen. Aber selbst das lässt einen Menschen schon ganz anders wirken (finde ich zumindest), ändert aber natürlich nichts am generellen Charakter eines Menschen. ABer ja - an und für sich finde ich die optische Veränderung sehr auffällig Glücklich

LG
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#38

MacInnes







[Bild: macinnesstammbaum.png]




Personen



Adair MacInnes



[Bild: adairmacinnes.png]


Oberhaupt / 54 Jahre

verheiratet mit Fiona MacInnes

Familienbewusst/ Fürsorglich/ Liebt die Natur/ Mürrisch/ Tapfer

Topf Surprise/ Klassik/ Grün

Löwe



Fiona MacInnes



[Bild: fionamacinnes.png]


49 Jahre

verheiratet mit Adair MacInnes

Familienbewusst/ Fürsorglich/ Schüchtern/ Bücherwurm/ Begabte Köchin

Makkaroni mit Käse/ Klassik/ Violett

Jungfrau



Ian MacInnes



[Bild: ianmacinnes.png]


24 Jahre

Angler/ Unwiderstehlich/ Tierfreund/ Schlafmütze/ Fürsorglich

Filetsteak/ Klassik/ Gischt

Skorpion



Colin Macinnes



[Bild: colinmacinnes.png]


19 Jahre

Chaot/ Fürsorglich/ Hitzkopf/ Pferdefreund

Gegrillter Käse/ Klassik/ Grau

Widder



Alison MacInnes



[Bild: alisonmacinnes.png]


9 Jahre

Abenteuerlustig/ Liebt die Natur/ Schwimmbegeistert

Hummer/ Klassik/ Gelb

Krebs



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  • melestti
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#39

12. Kapitel




Emma


Drängend zog er mich tiefer in seine Arme und küsste mich leidenschaftlich. Ich ergab mich in den Kuss und versank in einen wahren Strudel aus Gefühlen. Heiß und kalt wechselten sich in einem ständigen Fluss ab, während sich unsere Lippen immer wieder aufs Neue trafen. Mein erster Kuss durchzog es meine Gedanken. Blaue Augen, schwarzes Haar, kam ein weiterer Gedanke. Wie vom Blitz getroffen, erstarrte ich in Colins Armen. Dave … flüsterte mein Herz mir zu. Verwirrt schüttelte ich meinen Kopf. Emma und Dave, flüsterte es weiter. Ein Bild stieg in mir auf. Ein Junge, blaue Augen und mit schwarzem Haar, er lächelte mir zu. Bei seinem Lächeln verkrampfte sich mein Magen und mit aller Kraft schob ich Colin von mir. Perplex sah er mich an. „Was ist?“

„Emma und Dave, Dave und Emma“, wie ein Mantra wiederholte ich dies flüsternd.

„Wer ist dieser Dave und bist du Emma?“, Colin schien sich schnell wieder gefasst zu haben, denn er stand schon wieder viel zu dicht vor mir. Abwesend machte ich ein paar Schritte zurück.

„Emma und Dave. Ja, ich bin Emma“, fest blickte ich zu ihm hoch. Alles in mir schrie förmlich freudig auf bei diesen Namen. Es musste einfach meiner sein. 


[Bild: TS32017-06-0415-33-24.png]



„Emma“, langsam ließ er sich meinen Namen auf der Zunge zergehen. Forschend blickte er mich durch dichte Wimpern an. Langsam, als hätte er Angst das ich die Flucht ergriff, trat er wieder dicht vor mir hin. Warm wehte mir sein Atem über die Wangen. „Emma … wer ist dieser Dave?“, vorsichtig hob er seine Hand meiner Wange entgegen und streifte sie zart wie ein Schmetterling. Verlegen ob dieser vertrauten Geste drehte ich meinen Kopf zur Seite. 

„Wenn ich das nur wüsste.“ Frustriert stieß ich die Luft aus. „Ich habe echt keine Ahnung. Diese beiden Namen schossen mir einfach so in den Kopf.“ 

„Heiratet ihr jetzt?“, neugierig und mit den Beinen wippend stand Alison auf einmal neben uns. Vor Schreck zuckte ich leicht zusammen. Gott, Alison hatte ich komplett vergessen. Hitze stieg mir in die Wangen. Sie musste den Kuss auf jeden Fall gesehen haben. Ein donnerndes Lachen ertönte von Colin.

„Nein, Alison. Wir werden nicht heiraten“, stieß er amüsiert hervor. Verlegen legte ich meine Hände auf meine heißen Wangen. „Colin hat Recht.“ Zweifelnd kniff sie ihre Augen zusammen.

„Und warum habt ihr euch dann geküsst?“ Warum stellte dieses Mädchen nur solche Fragen? 

„Ähm...“, was sollte ich ihr nur darauf entgegnen? „Das war nicht mit Absicht.“ Oh Gott, fing ich gerade zu stottern an? Fragend hob Alison ihre Augenbrauen und stemmte ihre Hände in die Hüften. „Wie kann man sich nicht mit Absicht küssen? Mama sagt, so was dürfen nur verheiratete Paare oder Menschen die es vorhaben.“ Tadelnd sah sie mich an. 

„Erde, tu dich auf“, flüsterte ich vor mich hin. Bitte, verschlucke mich. Verzweifelt ging mein Blick den Himmel entgegen. „Colin, hör verdammt nochmal auf zu lachen.“ 


[Bild: TS32017-06-0416-09-21.png]


Einige Tage später, ich war jetzt schon über eine Woche hier, lag ich faul auf meinem Bett. Nachdenklich sah ich aus dem Fenster und schaute dem Regen zu. „Dave“, langsam sprach ich diesen Namen aus. „Wer bist du?“, seit dem Vorfall am Donnerstag hatten meine Erinnerungen nichts Neues preisgegeben. In meinen Träumen verfolgte mich diese schattenhafte Gestalt. Außer seinen Augen und Haaren gaben sie nichts preis. Es war zum Haare raufen! Frustriert nahm ich mein Kissen und schleuderte es vom Bett. „Wer bist du, verdammt!“, schrie ich. Tränen liefen an meinen Wangen hinunter. Plötzlich wurde die Tür zu meinem Zimmer aufgerissen und ein aufgebrachter Colin stürzte herein. Kampfbereit und mit gezücktem Dolch stand er in meinem Zimmer und sah sich aufmerksam um. Verwundert sah ich ihm zu. Als er nichts Beunruhigendes fand, ließ er seinen Dolch sinken und wandte sich mir zu.

„Warum schreist du?“, missbilligend sahen seine Augen mich an bis sie meine Tränen bemerkten. Schnell stand er vor mir. „Tut dir etwas weh? Bist du krank?“, besorgt tatschte er mir an die Stirn. „Mhm, Fieber hast du nicht.“ Nachdenklich ließ er von meiner Stirn ab. „Ich werde meine Mutter holen. Sie weiß bestimmt Rat.“ Ohne auf meine Antwort zu warten schnellte er zur Tür. 

„Hey, warte!“, schnell erhob ich mich und lief zu Colin. „Mir geht es gut. Du brauchst Fiona nicht zu holen.“ Seine Augen sahen mich zweifelnd an.

„Und warum schreist und weinst du dann?“, verlegen sah ich zum Boden. Seit dem Kuss hatten wir kaum miteinander gesprochen. Seine ungewohnte Nähe zu mir machte mich nervös und ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte. „Emma?“, es war noch immer ungewohnt für mich, wenn sie mich so ansprachen, aber auch wieder nicht. Es war merkwürdig. „Emma?“, klang es besorgt von Colin.

„Nichts, alles gut. Ich hatte nur einen schlechten Traum.“ Log ich. Ich hoffte diese Erklärung würde ihm genügen. Sein Blick blieb zweifelnd. „Wirklich, du brauchst dir keine Sorgen zu machen.“ Sagte ich beschwichtigend. Sofort versteifte er sich.

„Ich mache mir doch keine Sorgen!“, sein Tonfall klang nicht sehr überzeugend. Das sah er mir wohl auch an, denn er sagte daraufhin. „Ich habe dich hier hergebracht, also bin ich auch für dich verantwortlich. Ob ich will oder nicht. Verantwortung nehmen wir hier sehr ernst, Emma.“ Tadelte er mich hier gerade?


[Bild: TS32017-06-0416-53-36.png]


„Möchtest du mir damit etwas sagen?“, forschend sah ich Colin an. Grinsend beugte er sich zu mir herunter.

„Eigentlich nicht, aber wenn du es schon selbst ansprichst, kann ich es dir auch gleich sagen. Du bist unser Mündel, heißt wir oder genauer gesagt, ich bin für dich verantwortlich. Alles was du machst wird auf mich zurückfallen also überlege dir dein Handeln sehr gut und das Wichtigste. Mein Wort ist für dich Gesetz.“ Empört stieß ich die Luft aus und Colins Lächeln wurde breiter.

„Du hast doch nen Knall.“ Wütend drehte ich mich um, nahm mir das nächstliegende Buch und setzte mich damit entschlossen auf mein Bett. „Du kannst jetzt wieder gehen. Wie du siehst ist hier alles in Ordnung.“ Sagte ich entschieden. Sein donnerndes Lachen drang an mein Ohr, aber ich versuchte dies zu ignorieren.

„Ach ja, bevor ich es vergesse. Morgen lernst du Reiten. Geh also früh schlafen. Es wird ein anstrengender Tag für uns beide werden.“ Erschrocken zuckte mein Kopf nach oben, aber da schloss Colin schon die Tür hinter sich.


[Bild: TS32017-06-0416-59-47.png]


Kaum ließ sich die Sonne sehen, klopfte es schon kräftig an meiner Tür. „Emma, bist du wach?“, erklang fragend Colins Stimme. Murrend drehte ich mich auf die Seite und kuschelte mich tiefer in mein weiches Kissen. Wieder klopfte es an meiner Tür. „Emma?“, penetrant klopfte er weiter. Gekonnt ignorierte ich es indem ich mir mein Kissen über den Kopf stülpte. „Emma, steh sofort auf oder ich komme herein!“, er schien leicht genervt zu sein. Drohend rief er nochmals, dann hörte ich wie die Türklinke herunter gedrückt wurde. Erschrocken verkroch ich mich noch tiefer in mein Bett. „Das glaube ich jetzt nicht.“ Empört stieß er zischend die Luft aus. Schritte erklangen und blieben stehen. Ich glaube er stand nun vor meinem Bett, denn ich hatte das Gefühl, von Blicken erdolcht zu werden. Plötzlich wurde es um mich herum kalt und hell. Colin hatte mir doch tatsächlich die Bettdecke weggezogen. Sofort fuhr ich herum und blitzte ihn an. 

„Was soll das?“, spie ich ihm entgegen als er schnell wie der Blitz, meinen Arm packte und versuchte mich aus dem Bett zu ziehen. Mit aller Kraft stemmte ich mich dagegen.

„Du stehst jetzt sofort auf. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“ Oh Oh, er war wirklich sauer.

„Vergiss es“, mit aller Kraft entriss ich ihm meinem Arm und stieß ihn von meinem Bett.


[Bild: TS32017-06-0417-07-58.png]


Mit einem sehr wütenden Blick erhob er sich vom Boden und kam auf mich zu. „Was hast du vor?“, misstrauisch kniff ich die Augen zusammen. Katzenhaft erhob er seine Arme, als wollte er mich packen. Verwundert riss ich meine Augen auf. „Wehe dir, das tust du nicht.“ Ich flüchtete mich am Rande des Bettes, aber es half nichts. Colin stieg frech auf mein Bett und langte mit seinen Pranken nach mir. 

„Und ob ich das tue. Du lässt mir ja keine andere Wahl.“ Warum klang seine Stimme jetzt so belustigt? Machte ihm das etwa Spaß? Das machte mich wieder wütend und ich schnappte mir das Kissen und versuchte ihn damit zu verprügeln. Leider machte dies keinen Eindruck auf ihn und seine Hände erfassten mich. Schnell zog er mich aus dem Bett und warf mich dreist über seine Schulter. Schreiend und strampelnd versuchte ich mich los zu machen, aber er hielt mich zu fest. 

„Jetzt wird gefrühstückt.“


[Bild: TS32017-06-0417-15-38.png]



Wörter: 1446



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  • Floco, melestti, PinkSouL
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#40
emma erinnert sich also wieder an etwas. den eigenen namen zu wissen ist schon mal ein fortschritt. wenn sie ihre erinnerung komplett hat, wird sie sich wohl zwischen zwei männern entscheiden müssen.




[-] 1 Benutzer gefällt Nik22's Beitrag:
  • Lucyra
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