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Normale Version: - Erwachsen werden ist schwer -
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[SIZE="3"]Hallo zusammen Breites Grinsen
Dies ist meine erste Sims 4 Story.
Ich schreibe nur so nebenbei als Hobby,
wenn mir meine Kinder denn dann mal die Zeit dazu lassen.
Wie lange diese Story am Ende sein wird, steht noch nicht fest.
Denke so um die 30 Kapitel werden es aber bestimmt :P
Über Kontruktive Kritik würde ich mich freuen!

Sobald alle "Hauptcharacktere" aufgetreten sind, werde ich im ersten Post
eine übersicht mit kleiner Beschreibung der jeweiligen Charaktere hinzufügen.
Um es für euch ein bisschen einfacher zu machen, den Überblick zu behalten.
Kommen neue hinzu, werde ich diese natürlich auch einfügen.[/SIZE]

[COLOR="Red"]---- Anmerkung ----
Schwangerschaften dauern ca 6 Monate.
Alterung der Sims ist realistisch! [/COLOR]

Kapitelübersicht




- Erwachsen werden ist schwer! -




[SIZE="4"]

Prolog : Man sagt, das Leben sei nie leicht.
Aber als Kind, sollte es doch leicht sein, oder?
Ist es nicht die Aufgabe der Eltern, einem Kind das Leben leicht zu machen?
Stattdessen gibt es Eltern, die genau das gegenteil tun.
Wenn sie dich benutzen, statt zu beschützen.
Wenn sie dir wehtun, statt dir Liebe und Geborgenheit zu vermitteln.
Wenn sie dich Ignorieren, statt dich zu erziehen.
Erwachsen werden ist eh schon schwer.
Und dann passieren dinge im Leben, die alles noch viel viel schwieriger machen....
[/SIZE]

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[SIZE="4"]



Es war Mittwoch morgen, der erste Schultag dieser Woche.
Dank eines Feiertages am Vortag und einem beweglichen Ferientag am Montag,
konnte Anna ein langes Wochenende bei ihrem Vater, Peter, genießen.

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Doch heute hieß es wieder früh aufstehen und zur Schule gehen.
Wobei dieser Gedanke ihr noch die wenigsten Bauchschmerzen verursachten.
Nein, die Schule war ganz und garnicht Anna´s Problem.



Langsam und leise tippelte sie auf ihren weichen Pantoffeln in die Küche,
öffnete den Kühlschrank und nahm sich eine Schüssel Kellogs heraus.
Sie setzte sich auf den Sessel im Wohnzimmer und lächelte.
Lächelte all den Kummer, der auf ihr lastet, einfach weg.

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Regina, ihre Mutter, war wie sooft nicht zu Hause.
Das Bett war gemacht, aber kalt.
Anna wunderte sich mittlerweile nicht mehr darüber.
Zuoft war sie in den letzten 3 Jahren auf sich alleine gestellt und
während sie anfing ihr Frühstück zu verspeisen, dachte sie an das
wundervolle Wochenende, das viel zu schnell vorbei gegangen war.




Ihr Papa hatte sich die Zeit genommen um am Abend mit ihr das Schwimmen zu üben.
Diese Woche würde Anna´s Schulklasse die Seepferdchen Prüfung machen.
Und obwohl Patrik Anna´s Mutter extra Geld für einen Schwimmkurs überwiesen hatte,
schien diese, das Geld wohl für andere Sachen ausgegeben zu haben.

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Anna genoss es Zeit mit ihrem Vater zu verbringen.
Für sie machte es keinen Unterschied ob er noch bei ihr und ihrer Mutter lebte,
oder eben nicht. Sie liebte ihren Vater.
Und sie liebte jede Minute in der sie etwas mit ihm machte.




Die ersten Wochen nach dem Er ausgezogen war, waren schwer für sie.
Ihre Mutter lag den ganzen Tag in ihrem Bett und weinte und Ihre ältere Schwester Aria verschwand ohne auch nur ein Wort zu sagen wohin,
kurz nach Peter`s auszug und so war sie auf sich allein gestellt.

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Doch sie machte niemanden einen Vorwurf.
Sie wusste wie ihre Mama war.
Und auch wenn sie ihre Mama lieb hat, hatte sie die ganze Zeit nur einen Wunsch.
Es ihren Schwestern gleich zu tun. Und von hier zu verschwinden.




Mittlerweile waren 3 Jahre seit der Trennung vergangen und Peter lebte
zusammen mit seiner Freundin Jasmin und ihrem Sohn Yannik,
der gerade einmal ein halbes Jahr älter als Anna war,
in einem großen Haus in Newcrest.
Eine schöne Stadt wie Anna fand.


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Yannik und Anna verstanden sich von anfang an.
Oft verbrachten die beiden Kinder stunden am Spielhaus das sich in der
Spielecke im Garten befand.
Auch wenn Puppen nicht gerade das lieblingsspielzeug eines 13 Jährigen Jungens sind,
genoss er es einfach Zeit mit Anna zu verbringen.




Ein Blick auf die Uhr riss Anna aus ihren Gedanken. 6:45!
Nun musste sie sich beeilen. Schnell lief sie ins Bad und ließ das Badewasser
in die Wanne laufen, während sie sich am Waschbecken die Zähne putzte.

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Sie wollte auf keinenfall zu spät kommen!
Denn das würde direkt Nachsitzen nachsich ziehen.
Und das widerum, ärger mit ihrer Mutter.
Das wollte sie auf jedenfall vermeiden.
Es war so schon schwer genug mit ihr.




Kaum war die Badewanne gefüllt, zog sie sich schnell aus und stieg hinein.
Das warme Wasser auf ihrer Haut tat unheimlich gut und
entspannte ihren Ganzen Körper.

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Aber heute hatte sie keine Zeit für ein ausgedehntes Bad.
Auch wenn sie es gern noch länger genossen hätte,
heute musste sie sich beeilen.
Der Schulbus würde in 40 Minuten kommen.
Und Anna musste sich noch anziehen, ihr Schulbrot fertig machen
und es einpacken.




Auch wenn sie gerade erst 13 Jahre alt ist,
so ist sie bereits sehr selbststädnig.
All diese kleinigkeiten die eine Mutter oder ein Vater führ ihr Kind tut,
macht sie zuhause immer selbst.
Nachdem sie sich in Windeseile fertig gewaschen,
Angezogen und das Brot eingepackt hatte,
hörte sie auch schon die Hupe des Schulbusses.

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So ging sie mit flotten Schritten zur Tür hinaus und stieg in den großen Gelben Bus.
In der letzten Reihe warteten bereits ihre Freunde,
um sich lauthals über die Geschehnisse des letzten Wochenendes zu Unterhalten und sich,
natürlich, über die Schule und Lehrer zu beschweren.




Regina saß noch auf einer Bank im Park und wartete darauf das der Schulbus vorbeifahren würde.
Und als dieser es endlich tat. Lief sie nach Hause.
Die ganze Nacht hatte sie keinen Fuß ins Haus gesetzt.

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Sie genoss es die Nächte fern zu bleiben.
Zu feiern, andere Menschen zu treffen, zu tanzen. Egal was.
Solange es nicht zuhause rumsitzen und Kind hüten war, war ihr alles recht.



Schnurstraks lief sie ins bad. Ließ sich eine Wanne voll Schlamm einlaufen,
und legte sich hinein. Sie hatte das nun verdient. Ihr Körper brauchte das .
Erst hatte sie die halbe Nacht in der örtlichen Discothek verbracht,
einige Cocktails geschlürft und getanzt.
Ihre Beine taten weh und an ihren Hacken zeichneten sich dicke Blasen ab.

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Sobald sie alleine war, dachte sie oft an früher.
Als sie noch Jung, Schlank und Fit war.
Oft feierte sie zusammen mit Patrik die Nächte durch.
Sie genossen ihre Jugend in vollen Zügen.
Bis sie mit 19 Jahren das erste mal Schwanger, und Tochter Janice geboren wurde.



Sie hatte nie geplant Kinder zu bekommen. Geschweige denn 3.
Doch für ihren Traummann, nahm sie es in Kauf.
Janice zog bereits mit 18 aus und studiert seit 4 Jahren Medizin.
Und Aria ist vor einem Jahr von zuhause weggelaufen.
Seit dem die Mädchen verschwunden sind,
genoss Regina ihr Leben wieder mehr und mehr.

[Bild: 110ersxtczam4.png]

Sie hatte keine Lust sich einen Job zu suchen.
Geld hatte sie ja auch so genug.
Patrik überwies ihr jeden Monat Unterhalt für Anna.
Den sie natürlich nicht für ihre Tochter, sondern für sich selbst nutzte.
Ihrer Meinung nach, sei das nach all den Jahren Kindererziehung, nur gerecht.
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Hallo phalaenopsis,

freut mich das du weiter lesen wirst Breites Grinsen
Ja, das Schicksal scheint es nicht soo gut mit meiner kleinen Protagonistin zu meinen No_sad
Aber mehr sag ich jetzt noch nicht Breites Grinsen

Kinder ohne Kindheit, ja da hast du recht. Gibt es leider viel zu viele Fälle von.
Auch in meinem Bekannten/familienkreis bin ich darauf gestoßen,
was mich zum teil zu dieser Story inspiriert hat.

LG

[SIZE="4"] Kapitel 2 - Ein guter alter Freund



So wie fast jeden Tag kam Anna fürchterlich hungrig nachhause.
Es kam in den letzten Wochen immer häufiger vor, das ihr Magen bereits
in den letzten Unterrichtsstunden anfing zu knurren.
Was auch ihrer Lehrerin nicht verborgen blieb.
Mehrfach versuchte Sie mit Anna zu reden. Aber jedesmal blockte das Mädchen ab.

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Kaum hatte sie das Haus betreten, lief sie direkt zum Kühlschrank.
In der Hoffnung, das ihre Mutter etwas gekocht hätte,
bevor sie sich wieder zum Schlafen legte. Aber vergebens.
Eigentlich war diese Hoffnung sowieso unbegründet.
Seit Wochen hatte Regina nicht mehr für sie gekocht.
Es war auch nicht selten, das Regina nur sich selbst köstliches Essen kochte,
und ihre Tochter musste sich mit Joghurt oder Kellogs begnügen.







Anna hatte keine Lust mehr jeden Tag alleine hier zu sitzen,
Hausaufgaben zu machen und Fernseh zu schauen.
Sie wollte wieder raus gehen. Mit Freunden treffen.
Aber ihre Mama hatte es ihr nicht erlaubt.
Doch Heute wollte sie die Gunst der Stunde ausnutzen.

[Bild: 21ikzpl607wj.png]

Nachdem sie die leere Schüssel gespült hatte, schlich sie sich leise nach draußen.
Ihr Plan? Bevor ihre Mutter aufwachte, wieder zu Hause sein.
Sie kannte die Aufstehzeiten ihrer Mutter nur zu gut.
Eine Stunde bevor Anna ins Bett musste, stand Regina auf.
Anna genoss es auf dem Spielplatz zu toben und einfach mal Kind zu sein.








Kurz darauf kam auch ein Klassenkamerad auf den Spielplatz.
Früher war sie mal richtig gut mit Nik befreundet.
Sie spielten oft zusammen im Sandkasten während
sich die Mütter auf der Bank unterhielten.
Die erste halbe Stunde spielten sie fröhlich miteinander auf dem
großen Schiff Piraten.

[Bild: 22us0p3odxj9.png]

Sie beide lachten und späßelten herum und Anna fühlte sich endlich mal wieder richtig gut in ihrer Haut.
Und langsam überkam sie die Hoffnung, dass ihre Freundschaft zu Nik wieder so werden könnte,
wie sie früher einmal war. Außer ihrer besten Freundin Jule,
hatte sie niemanden. Ihr Vater wohnte so weit weg,
sie konnte ihn nur alle 14 Tage sehen.
Sie brauchte ihn als Freund zurück. Das war ihr klar.







Bis zu dem Moment, in dem ein weiterer Junge ihrer Schule sich dem Spielplatz näherte.
Er war in der Parallelklasse von Anna und Nik.
Nik verbrachte seine Pausen seit einer ganzen weile bereits mit ihm und
seinen Kumpels. Spielten Fußball und ärgerten andere Kinder.
Wie ein Blitz änderte Nik aprupt sein Verhalten.

[Bild: 23z9dtpwr16a.png]

"Ehy Anna kannste jetzt mal abhauen?" rief er ihr zu.
Und Mason stieg gleich ein "Aber echt. Du verseucht den ganzen Spielplatz,
das hier is´n Platz für coole Kinder und nicht für sowas wie dich!"
Die Jungs lachten höhnisch.
Mehr als ein gestottertes "Was....was geht denn jetzt ab?" bekam Anna nicht heraus.








Es dauerte nur wenige Sekunden bis sie begriff was los war.
Nik war es Peinlich mit ihr gesehen zu werden!
"Sag mal spinnst du? Du hast die ganze Zeit hier mit mir gespielt und
gelacht, und kaum kommt einer deiner "Tollen" Freunde hier an machst du
hier einen auf Asi?" brüllte sie ihn an.

[Bild: 246obk3xfc78.png]

Mason äffte sie nach und lachte.
Nik wusste erst garnicht, was er dazu sagen sollte.
Bis er versuchte alles abzustreiten.
"Stimmt doch garnicht! Als würde ich mit.... DIR.... spielen.
Komm verzieh dich jetzt du hässlicher Fisch und komm nicht wieder her!"








Stille. Mit grimmigen Blick schaute er Anna an.
Sie wollte so gern etwas sagen. Aber sie brach kein Wort raus.
Zu tief hatten diese worte, und die Art und weise wie er es sagte, sie verletzt.
Wie kann ein Mensch nur plötzlich so gemein sein?

[Bild: 25e3tmhj8vb2.png]

Sie drehte sich um und lief langsam und traurig nach Hause.
Noch bevor sie den Spielplatz verlassen hatte, hörte sie die Jungs laut lachen.
Und Mason der seinen Freund auch noch dafür lobte.
" Hahahaa.. Man.... der hast du es gegeben... Hahahaha"
Anna hingegen unterdrückte die Tränen die versuchten heraus zu rollen,
und lief schneller nach Hause.






Als sie die Haustür öffnete, überkam sie schon ein mulmiges Gefühl.
Im Haus brannte das Licht und sie hörte Schritte.
War sie zu spät gekommen? Oder war Regina heute früher aufgestanden?
Ganz egal was der Grund war, jetzt bekam sie auch noch ärger mit ihrer Mutter!

[Bild: 261pzcn4gl5j.png]

"Fräulein Middledorf! Ich glaube du spinnst wohl!"
hörte sie ihre Mutter bereits rufen.
Langsam trat sie ins Wohnzimmer und lief zu ihrer Muter hinüber.
Nein, eigentlich brauchte sie DAS nicht auch noch.
Der Vorfall auf dem Spielplatz war ihr für einen Tag eigentlich mehr als genug.
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Soo, um die Geschichte mal ein bisschen ins Rollen zu bringen,
werde ich erstmal öfters Posten Breites Grinsen
Dazu haben die Kapitel nun ihre normale größe von 6 - 8 Bildern.

@phalaenopsis : Ja das stimmt. Nur leider ist es nicht selten wenn die Kinder
sich garnicht trauen zu erzählen was los ist. No_sad
die kleine sollte sich hilfe bei einer lehrerin suchen. oder der vertrauenslehrerin. was regina macht, ähnelt schon vernachlässigung. No_sad beim vater wäre sie besser aufgehoben. dazu hat ihr kumpel einen falschen freund gefunden. nik will die coolen kinder sicher beeindrucken, wenn er mit ihnen andere ärgert. aber sobald er sich vor anna stellen würde, würden sie ihn sicher nicht mehr würdigen. oder er macht es aus selbstschutz, damit er nicht wie anna gequält werden möchte.
Guten Abend ihr zwei Glücklich

@phalaenopsis : Ah ich verstehe, du hast selbst kontakt mit Kindern die zu Hause oder mit anderen haben?
Bisher kannte ich diese Probleme nur von Freunden in meiner Jugend/Kindheit. Und seid einigen Wochen, vertraut sich die beste Freundin meiner Tochter mir an. Es ist schon traurig wie manche Kinder es zu Hause haben. Sadnew

Bei mir ist das mit den Ferien genau anders rum. Kinder sind endlich wieder in der Schule Breites Grinsen Deshalb kann ich gerade auch fleißig sein Cool


@Nik22 : Ja das sollte sie. Nur traut sie sich das auch? Würde man ihr Glauben?
Deine Gedanken zu Nik find ich schonmal ganz gut. Nur leider gibt es da auch noch die andere möglichkeit. Vielleicht hat er sie auch einfach nur ausgenutzt, weil sie gerade da war? Gruebel

Freut mich aber, das auch du hier liest Glücklich


LG

[SIZE="3"]Kapitel 3 – Harte Worte

Ohne ihrer Mutter auch nur ein widerwort zu geben, setzte sie sich auf die Couch.
Sie wollte es schnell hinter sich bringen. Auch wenn sie nicht wirklich verstand
warum Regina so ein Theater aus der Sache machte.
Regina hatte ihre Ruhe zu Hause, Anna war nicht weit vom Haus
entfernt und dazu auch noch pünktlich zu Hause.

[Bild: 308euqfxmw6z.png]

"Wie oft habe ich dir gesagt das du nicht rauszugehen hast?
Und schonmal garnicht, wenn du mir nicht einmal bescheid sagst.
Wer weiß was hätte alles passieren können!" tobte sie.
War das nun wirklich ein Ausbruch von Interesse und Sorge in den Worten ihrer Mutter?
Das konnte sie nach all den letzten Monaten einfach nicht mehr glauben.






Die Wut in Anna stieg immer weiter an.
Nichts hatte ihre Mutter mehr mit ihr unternommen.
Viel zuoft Kochte sie Essen nur für sich selbst und tat nichts im Haushalt.
Wann immer sie zu Hause war, schlief sie oder saß vor ihrem Computer
und chattete stundenlang mit irgendwelchen Leuten.
Bis die Worte endlich aus ihr raus platzten.

[Bild: 31xl0gmbtjq3.png]

"Seid wann intressiert´s dich denn was ich mache oder wo ich bin?
Du hast doch bloß schiss das ich genauso wie Janice und Aria abhaue
und das Papa dann aufhört dir dauernd Geld zu überweisen.
Dann müsstest du auch endlich mal deinen dicken ***** bewegen und
arbeiten genau wie Papa und Jasmin es tun!"
Damit hatte Regina nicht gerechnet. Sie war zu geschockt von den Worten ihrer Tochter.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen stand sie auf und verließ den Raum.





Sie spürte noch immer das Kribbeln in ihren Händen als sie sich an den Pc setzte.
Beinahe wäre ihr die Hand ausgerutscht.
Sie wusste sich nicht mehr anders zu helfen.
Was hätte sie denn schon sagen sollen? Im lügen war Regina noch nie
besonders gut.

[Bild: 32jv7b8r95ep.png]

Sie hatte schon lange keine richtigen Muttergefühle mehr für Anna.
Geschweigedenn für ihre anderen Töchter.
Zu sehr erinnerten sie die Gesichter ihrer Kinder an den Mann den sie verloren hatte.
An das Leben das sie verloren hatte. Und was noch viel mehr weh tat war, das sie es selber Schuld war.






Anna blieb allein zurück im Wohnzimmer. Allein mit ihrer Wut und trauer.
Warum musste ihre Mutter sich so sehr verändern?
Was hatte sie ihr getan, das sie sie so im Stich ließ?
Sie wollte so gern zu ihrem Vater ziehen. Doch sie traute sich einfach nicht
ihn zu fragen. Er hatte da sein Leben. Im Haus seiner Frau, mit ihrem Sohn.

[Bild: 33ij0slm893p.png]

Sie wollte nicht dazwischen funken.
Auch wenn die Wochenenden immer für alle sehr schön waren.
Wer konnte versichern, das das so bleiben würde, wenn sie ganz dort leben würde?






Anna lief in ihr Zimmer und zog sich ihren Schlafanzug an.
Aber um zu schlafen, war sie noch viel zu mitgenommen von dem Streit.
Als sie zurück ins Wohnzimmer lief, sah sie das noch eine ganze menge Geschirr
rum stand auf denen Fliegen bereits eine Party feierten.

[Bild: 34d4609j8o15.png]

Sie schnappte sich das Geschirr und spülte es im Badezimmer ab
da das Spülbecken in der Küche noch vollgestopft mit Essensresten war.
Vom Gestank der bereits verschimmelten Essenresten auf den Tellern
in kombination mit ihrem leeren Magen wurde ihr schlecht.






Langsam schlurfte sie auf ihren Pantoffeln zurück in ihr Zimmer
und setzte sich auf ihr Bett.
Es war bereits Donnerstag.
Das hieß, noch einen Schultag hinter sich bringen und dann folgte
endlich wieder ein Wochenende in Newcrest bei ihrem Dad.

[Bild: 356ogpt0vzxr.png]

Und dieses mal, würde sie mit ihrem Vater reden.
So hatte das alles keinen Sinn mehr. Mit jedem Tag der vorbei ging,
hatte sie immer weniger Mitleid mit ihrer Mutter. Sie war unglücklich.
Und das wollte sie ändern.
Mit ihren Gedanken bereits an das kommende Wochenende,
schlief sie schnell und problem los ein.





Regina hatte nur darauf gewartet das ihre Tochter endlich eingeschlafen war.
Sie zog sich ihre Schuhe an, und verließ das Haus.
Um sich selbst einwenig abzulenken, widmete sie sich wieder ihrem
Lieblingsspiel, Schach.

[Bild: 3693h5ucz17b.png]

Es vergingen einige Stunden bis sie sich wieder auf
den Weg nach Hause machte.
Sie zog sich um und legte sich ins Bett.
Und auch sie, schlief trotz des Vorfalls schnell ein.





Anna hatte das Haus bereits pünktlich um viertel vor 8 verlassen.
Und Regina war heute bereits um 10 uhr aufgestanden.
Sie dachte schon garnicht mehr an den gestrigen vorfall
und genoss in aller seelenruhe ihr Frühstück auf der Couch
während sie dabei "Sims im Brennpunkt" schaute.

[Bild: 37zrwl30g4va.png]

Bis es plötzlich an der Haustür klingelte....
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regina hat also keine muttergefühle mehr, macht sich trotzdem irgendwie sorgen um ihre kinder. sie sollte eine mutter-kind-therapie besuchen, damit sie nicht ihre wut auf ihren ex nicht auf die kinder überträgt. No_sad denn das macht gerade und die kinder können nichts dafür, dass sich die eltern getrennt haben. und ich ahne nichts gutes, wenn eine frau in schwarz vor der türe steht. vom outfit her würde ich jugendamt einschätzen. vllt gibt es eine aufmerksame nachbarin, die den streit gehört hatte und hat das amt alamiert. zumindest soll es sowas noch geben. oder anna hat selbst hilfe bei der lehrerin gesucht und diese hat das amt alamiert. denn ich kann mir nicht vorstellen, dass eine lehrerin in anzug unterrichtet.Nicken zumindest wird das bisherige verhalten nun folgen für regina haben. da kann man gespannt sein, was sich das jugendamt einfallen lässt.
Hallo ihr lieben,

ersteinmal Danke für die Likes! ( Auch an die Stillen-leser Glücklich )

@phalaenopsis : Haha, die auflösung kommt auch direkt :P
Aber an diesem Punkt, ist es auch nicht besonders verwunderlich.

Ein bisschen Klischee musste einfach sein Breites Grinsen


@Nik22 : Naja, sie scheint sich ja nicht wirklich Sorgen um ihr Kind/ihre
Kinder zu machen. Anna hat da schon den richtigen Punkt getroffen. Leider.
Meinst du eine Mutter-Kind-Therapie würde an diesem Punkt sinn machen?
ich denke, erstmal müsste Regina sich selbst wieder in den Griff kriegen,
bevor sie offen dafür wäre, eine Mutter-Kind-Therapie zu machen,
meinst du nicht? Glücklich

Ich denke, das es das Jugendamt ist, das vor der Tür steht,
ist zu diesem Punkt, wie oben schon gesagt, sehr offensichtlich.
Die Frage ist nur, wer hat sich beschwert? Die Lehrerin, Nachbarn?
Anna´s Vater? Wer weiß, wer weiß Smilenew

Finde ich aber toll das du dir soviele Gedanken machst! Cuinlove





[SIZE="3"]

Kapitel 4 – Unerwünschter Besuch


Noch mit guter Laune ging Regina zur Tür und öffnete.
"Guten Morgen. Christina Langard mein Name.
Jugendamt Willow Creek." stellte die Frau sich
im Rauen Ton vor.

[Bild: 40c4wpe6thzd.png]

Mit diesem Besuch hatte sie nicht gerechnet.
"Ehm... Morgen. Kommen sie doch rein."
entgegnete Regina und zeigte den Weg zum Wohnzimmer.




Sie setzte sich so gleich wieder auf die Couch und starrte auf
auf den Fernseher. "Und was genau wollen sie von mir?"
Frau Langard schaute sich im Wohnzimmer um,
"Bei uns ist der Verdacht der Kindesvernachlässigung eingegangen
Frau Middledorf."

[Bild: 41w8bofy51qg.png]

Das kann ja nur einer gewesen sein, dachte Regina.
Wie kann diese miese Kröte ihr nur so in den Rücken fallen?
Alles hatte sie für ihn aufgegeben. Alles getan
um seine Kinder zu erziehen, und nun hetzte er ihr das Jugendamt
auf den Hals?







"Wie bitte?Das kann ja wohl nicht wahr sein."
Entsetzt fasste sie sich an die Stirn.
"Das kann ja nur mein Ex-Mann gewesen sein. Nicht wahr?"
giftete sie die Frau vom Jugendamt an.

[Bild: 42cqmx50hvyn.png]

"Das tut hier nichts zur Sache. Was haben sie denn zu
diesem Vorwurf zu sagen?" fragte sie Regina.
Einen kurzen moment musste sie überlegen.
Was sollte sie dieser Frau jetzt sagen?
Sie musste sich etwas einfallen lassen. Und das schnell.




"Diese Vorwürfe sind vollkommen falsch und es ist
eine frechheit, das sie hier so einfach aufkreuzen.
Als würde ich mein Kind vernachlässigen.
So ein schwachsinn!Sehen Sie sich doch um, alles ist wunderbar.
Alles ist sauber der Kühlschrank gefüllt. Hier herscht kein problem"
zischte Regina und hoffte damit das thema vom Tisch zu kriegen.

[Bild: 44wvhbcx2idp.png]

"Ja, das es hier sauber ist, das sehe ich.
Aber ein sauberes zuhause und ein voller Kühlschrank
sind nicht alles was zählt. Wie ist denn das verhältnis zwischen
Ihnen und Ihrer Tochter? Und dürfte ich kurz ihr Zimmer sehen?"
Frau Langard blieb ruhig. Regina war nicht die erste Mutter,
die gleich so hoch an die Decke ging.




"Das Zimmer meiner Tochter können sie nicht sehen.
Es ist abgeschlossen wenn sie nicht zuhause ist.
Und sie hat den Schlüssel immer dabei.
Wie das verhältnis ist zwischen mir und ihr? Alles ist super.
Wir sind ein eingespieltes Mutter-Tochter Duo! Und nun würde ich
Sie bitten das Haus zu verlassen!"

[Bild: 45jg6ivco2da.png]

Regina hatte keine Lust sich weiter rechtfertigen zu müssen.
"Nun gut. Aber seien sie sicher, das ich wieder kommen werde.
Und dann möchte ich auch das Zimmer ihrer Tochter sehen!
Ich werde ihnen rechtzeitig einen Termin geben."
Frau Langard verabschiedete sich freundlich und
verließ das Haus.



Es war endlich Nachmittag. Die Schule war aus
und von dort fuhr sie gleich mit dem Zug nach
Newcrest zu ihrem Vater.
Seine Frau Jasmin stand bereits am Fenster und wartete
auf Anna´s Ankunft. Als sie Sie um die Ecke biegen sah,
lief sie gleich hinaus.

[Bild: 460ieranjoy7.png]

Anna sah Jasmin und rannte die letzten meter,
und fiel ihrer Stiefmutter in die Arme.
"Hallo meine Süße! Wie geht es dir?" fragte sie liebevoll.
"Mir gehts gut. Ist Papa auch schon da?"
Sie gab ihrer Stieftochter noch einen Kuss auf die Stirn
und antwortete " Ja, der ist bereits in seinem Element und
kocht dein Lieblingsessen."




Peter wollte früher einmal Koch oder Bäcker werden,
aber als seine erste Tochter geboren wurde,
schob er diesen Traum an die Seite und besorgte sich einen Job
der zeitlich einfacher mit der Familie vereinbar war.

[Bild: 47dr675mqc4s.png]

Dennoch ließ er es sich nicht nehmen auch weiterhin
leidenschaftlich zu Kochen und zu backen.
Nebenbei wussten die Kinder seine Kochkünste sehr zu
schätzen. Jedes mal wenn Anna zu Besuch kam,
gab es Freitagsabends ihr lieblingsessen,
Spagetthi in Tomaten-Pilz Soße.



Zum Essen trafen sich dann alle im geräumigen
Esszimmer und es wurden Pläne für´s Wochenede gemacht.
"Hast du lust morgen ein wenig shoppen zu gehen, Anna?"
fragte ihr Papa.

[Bild: 48qk7gplcev8.png]

Mit vollem Mund antwortete sie "Shoppen?
Das war ich schon lange nicht mehr."
Regina ging schon seit einer ewigkeit nicht mehr
mit ihr Shoppen. Wann immer sie ihre Mutter fragte,
hieß es das sie dafür kein Geld übrig hätte.

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mimik und gestik sagen schon viel aus. man sollte vor allem höflich sein, wenn das amt vor der türe steht. so wie sich regina unkooperativ verhalten hat, wird das amt sie erst recht auf dem bildschirm haben.Nicken ich kann mir auch vorstellen, warum sie das kinderzimmer nicht zeigen wollte. denn es ist einfach nur eine abstellkammer mit bett. Rolleyes da hätte das amt sicher stress gemacht. da fragt man sich doch, warum sie einfach die kleine nicht in obhut von ihren vater gibt. ganz freiwillig. dann hätte sie keine sorgen mehr und könnte einsam in dem haus leben.
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