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Normale Version: Zeitstrudel
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Titelbild 


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Update: 04.06.17 - 12. Kapitel online  Cool




Inhaltsangabe


Endlich sind die Abschlussprüfungen geschafft und das Abi ist in der Tasche. Zur Belohnung macht die Klasse von Emma ihre Abifahrt nach Schottland. Emma und Dave schmieden schon fleißig Pläne für Partys und etwaigen Unsinn. 


Aber was hat es mit den Steinen im Craigh Na Dun auf sich ... und ist es wirklich der richtige Ort für eine Party?




Inhaltsverzeichnis


1. Kapitel - Emma

2. Kapitel - Emma

3. Kapitel - Emma

4. Kapitel - Emma

5. Kapitel - Emma

6. Kapitel - Emma

7. Kapitel - Emma

8. Kapitel - Colin

9. Kapitel - Emma

10. Kapitel - Dave

11. Kapitel - Colin

12. Kapitel - Emma

...



Extras


MacInnes




Anmerk. des Autors:


Hallo liebe User Glücklich

Ich bin die Lucyra und hier entsteht meine erste Fotostory. Momentan ist hier alles leer, aber das wird sich sehr schnell ändern. Der erste Thread ist als Leitfaden gedacht, wo ich für euch alles verlinken werde. So werdet ihr immer die Übersicht behalten. 

Geschichten an sich schreibe ich seit mehreren Jahren, es ist sozusagen ein kleine Leidenschaft von mir. Ob ich mein Hobby gut oder schlecht ausführe kann ich nicht beurteilen. Es bleibt euch überlassen. Ein fertiger Roman gammelt schon seit ein paar Jahren in der Schublade vor sich hin, da wird er auch verbleiben da es nur ein Hobby ist Glücklich

Hier verbinde ich nun meine liebsten Hobbys, schreiben und Sims. Ich hoffe es wird mir gelingen und ich werdet viel Spaß mit den Protagonisten haben. 

Für Kritik und Ratschläge bin ich immer offen auch wenn sie negativ ausfallen. Wie gesagt, es ist nur ein Hobby von mir und ich arbeite das erste Mal bei Sims mit dem Poseplayer. Sieht es mir bitte nach, wenn es nicht ganz so perfekt wird. Mühe werde ich mir stets geben Glücklich

1. Kapitel



Emma

Es war ein anstrengender Weg zum Craigh Na Dun. Meine Freunde fluchten um mich herum über die Hitze und den schattenlosen Weg. Schweiß rann mir über das erhitze Gesicht und trat mir brennend in die Augen. Ich war sicherlich nicht die Einzige, die im Stillen unsere Lehrerin Miss Montgomery verfluchte. Welcher normale Mensch kam schon auf die Idee bei 37 °C eine Wanderung, zu starten?
Erschöpft machte ich Halt und ließ meinen schweren Rucksack von meinen Schultern gleiten. „Leckt mich“, mein genervter Tonfall sollte jedem verdeutlichen, das ich keinen Schritt mehr tun werde. Stöhnend ließ ich mich ins Gras fallen und streckte alle viere von mir.


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Meine Augen schlossen sich von ganz allein, eine kühle Brise streichelte mein Gesicht und Vogelgezwitscher wehte zu mir herüber. So lässt es sich doch aushalten. Eigentlich ganz angenehm, wenn doch bloß ein paar Bäume hier wären. 

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Ein großer Schatten fiel auf mich, verwundert hob ich meine Lider und sah direkt in Daves eiskalte blaue Augen. "Steh auf", brummte er. 

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"Geh mir nicht auf den Sack." Störrisch schloss ich wieder meine Augen. 
"Du hast überhaupt keinen", an seinen Tonfall erkannte ich, das er versuchte ein Lachen zu unterdrücken. 
"Mir wächst bald einer, weil du mich so sehr nervst." Dave resignierte, das erkannte ich daran, wie er seufzte. Ich kannte Dave besser als mich selbst, das ist einer der Vorteile einer langen Freundschaft.

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Plötzlich wurde ich am Arm gepackt und brutal auf die Beine gezogen. "Aua," vorsichtig rieb ich meinen schmerzenden Arm. "Bist du bescheuert? Das wird bestimmt ein blauer Fleck." Böse funkelte ich Dave an der mich nur abschätzig betrachtet. "Los komm, die Anderen warten auf uns." Sein gleichgültiger Tonfall brachte mich in Rage. "Sollen sie doch allein dahin gehen, ich warte hier. Wer interessiert sich schon für solche blöden alten Steine?", brummte ich. 

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"Wir sind hier auf unsere Abschlussfahrt und nicht auf einem Wunschkonzert. Beweg dich sonst werfe ich dich über meine Schultern. Ich will das endlich hinter mir haben, damit wir zum Ferienhaus zurück können." Seine Hand griff nach meinem Arm und zog mich zurück auf den Weg. Mein Arm schmerzte immer noch, sodass ich mich aus seinem festen Griff löste. "Ich kann alleine gehen", gab ich spitz von mir. 

"Hauptsache du bewegst dich", Dave ging in einem schnellen Tempo voran. Langsam trottete ich hinter her. 

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Schneller als gedacht holte ich die Anderen ein und Jenny kam auf mich zu. Verschwörerisch beugte sie sich zu mir. 


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"Sag mal, wie lange wollt ihr euch eigentlich noch so zieren?" Überrascht sah ich sie an.


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"Was meinst du?" Ich hatte echt kein Plan, was sie jetzt von mir wollte.
"Na du und Dave. Ihr steht doch voll aufeinander, das sieht doch jeder. In der Schule schließen sie sogar Wetten darüber ab, wann ihr endlich in der Kiste landet." Ein freches Grinsen zierte ihr unschuldiges Gesicht. 
Ein entrüstetes Schnaufen entglitt mir. "Die haben doch nen Dachschaden. Dave und ich sind seit Jahren sehr gute Freunde, mehr nicht." Was nicht ganz der Wahrheit entsprach, aber dies behielt ich lieber für mich. In Wahrheit veränderte sich unser Verhältnis seit einiger Zeit oder kommt es mir nur so vor? Vielleicht hatte auch nur ich als Einzige das Gefühl und bei Dave war alles im normalen Bereich? 

Ich fühlte mich des Öfteren in seiner Nähe befangen, besonders wenn er mir körperlich sehr nah kam. Was jetzt nicht auf sexuelle Weise gemeint ist. Wir beide sind ziemlich verrückt, so bezeichnen es jedenfalls die Anderen. Wir selbst finden uns natürlich schrecklich normal. Wir Kappeln und zanken uns sehr oft. Springen uns gegenseitig an und ringen uns zu Boden. In ruhigen Momenten, was meist vor dem Fernseher war, schliefen wir zusammen gekuschelt ein. 
Außenstehende würden vielleicht zu Recht denken das wir Geschwister oder ein Paar wären.
Verwirrt über meine Gedanken schüttelte ich meinen Kopf in der Hoffnung das sie verflogen. "Können wir das Thema sein lassen? Bitte." Ich sagte dies so leise das Jenny ihren Kopf dichter zu mir drehen musste. "Klar", flüsterte sie.


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"Hey ihr Trantüten, was quatscht ihr da?" Tim und Dave waren unbemerkt zu uns geschlichen und wir fuhren ertappt auseinander. "Spinnt ihr. Tim ... Alter, erschreck uns nicht so." Jenny boxte verspielt auf Tims Brust. "Aua" entfuhr es Tim theatralisch und rieb besagte Stelle. "Stell dich nicht so an", erwiderte Jenny. Ganz die Coole.

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Während die beiden mit herum blödeln beschäftigt waren, klopfte mein Herz wie bescheuert. Hatte Dave was gehört? 

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Ein Blick genügte und ich würde es wissen. Meine Hände wurden feucht, als ich versuchte mich zusammenzureißen. 

Langsam glitt mein Blick zu Dave. Seine Augen waren ruhig und nachdenklich auf mich gerichtet. Er hatte es gehört. Der Gedanke durchfuhr mich wie ein Blitz. Schnell wand ich meinen Blick ab. 

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Mist, Scheiße ... was mache ich denn jetzt. Tausende Schimpfwörter flogen in meinem Kopf herum und verließen vielleicht auch meinen Mund. Da war ich mir nicht so ganz sicher. Bleib cool, versuchte ich mich zu beruhigen. Tu als wäre gar nichts gewesen. Sei wie immer. Ich riss mich zusammen und drückte meinen Rücken durch. Entschlossen suchte ich seinen Blick. "Ist was passiert oder warum nervt ihr uns schon wieder?" Unsicher nagte ich an meiner Unterlippe. Daves Augen wanderten zu meinem Mund, und ihr Ausdruck wurde sanft, als sich unsere Blicke wieder trafen. 

"Nichts, uns wurde nur langweilig." Dabei schenkte er mir sein schiefes Lächeln.

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Eine gefühlte Stunde später hatten wir endlich unser Ziel erreicht. Schwitzend und mit wunden Füßen holten wir unsere Wasserflaschen hervor und tranken gierig. "Ist dass nicht der Wahnsinn?". Ertönte Miss Montgomerys begeisterte Stimme. "Ja, der totale Hit." Gab Tim gelangweilt von sich. Blitzend richtete sie ihren Blick strafend auf uns. "Ihr Teenager habt echt keine Ahnung. Diese Steine sind mehrere Hundert Jahre alt. Schon ihre Ausstrahlung verursacht mir eine Gänsehaut." Begeistert schwafelte sie weiter, ohne dass wir ihrem Gerede Beachtung schenkten.

Seit wann hatten Steine eine Ausstrahlung, war mein einziger Gedanke. Klar, diese Steine waren riesig und schon irgendwie beeindruckend, aber das wars oder? Nachdenklich schritt ich in den Steinkreis und stellte mich vor dem Größten von ihnen. Ruhig betrachtete ich seine Beschaffenheit erblickte mehrere kleine Symbole. Sie sahen nicht nach einen natürlichen Ursprung aus, eher als wurden sie mit Absicht hinein geritzt. Ein Symbol fand ich besonders interessant. Es sah aus wie eine nie endende Spirale. Vorsichtig streckte ich meine Hand nach dem Symbol aus und berührte es.

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2. Kapitel



Emma

Als meine Finger das Symbol berührten, durchlief mich ein warmes Schaudern. Das Gefühl von angekommen sein breitete sich in mir aus und wie in Trance stand ich da und konnte mich nicht rühren. Ein Strudel erfasste mich und ließ mich den Wunsch verspüren mich fallen zu lassen.

"Emma, ... Emma, hallo? Was ist los?" Eine Hand legte sich auf meiner rechten Schulter und holte mich aus den Tiefen des Strudels zurück an die Oberfläche. Mein Blick klärte sich und ich merkte, dass Dave mich beunruhigt anschaute und auf mich einredete.

"Geht es dir nicht gut? Willst du dich hinlegen? Tim, bring mal eine Flasche Wasser her." Der Angesprochene folgte sogleich Daves Anweisung und einen Wimpernschlag später wurde mir schon eine Flasche Wasser in die Hand gedrückt. "Komm, setzt dich erst mal, du bist weiß wie eine Wand." Dave dirigierte mich zu dem steinernen Tisch. Auf eine Art kleiner Felsen, der als Sitzgelegenheit diente, ließ ich mich nieder und nahm ein paar kleine Schlucke von dem kalten Nass. 

Ich versicherte meinen Freunden und Miss Montgomery, das es mir wieder besser ging und führte meinen Zustand auf die drückende Hitze zurück. Dies klang plausibel und alle beruhigten sich allmählich. 

Miss Montgomery fing an uns alte Sagen und Legenden über den Craigh Na Dun zu erzählen und alle hörten ihr gespannt zu.


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Kurze Zeit später, Miss Montgomery hatte gerade eine Geschichte über Zeitreisen beendet, fing es zu regnen an. Schnell sammelten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Rückweg. Als wir endlich am Ferienhaus ankamen, waren wir erschöpft, vom Regen durchnässt und durch gefroren bis auf die Knochen.Wie in Zeitlupe stieg ich die Treppe zu unserem Zimmer hinauf, zog die nassen Klamotten aus und legte mich sofort ins Bett. Keine Minute später war ich auch schon eingeschlafen.

Am nächsten Morgen schliefen wir alle noch tief und fest, als die Mittagssonne mich im Gesicht kitzelte. Die Tür wurde heftig aufgerissen und Miss Montgomery marschierte herein. 

"Steht auf Mädels, heute habt ihr frei und könnt den Tag am Strand genießen." Von der Seite hörte ich Jenny etwas Unverständliches grummeln. "Stellt euch nicht so an. Macht schon das Mittagessen wartet." 

Schlaftrunken stand ich auf und machte mich fertig. Als ich aus dem Badezimmer trat, merkte ich das die Tür zu den Jungs noch verschlossen war. Bestimmt lagen Dave und Tim noch faul in ihren Betten. Mit einem fiesen Lächeln machte ich mich auf den Weg und ergriff den Türknauf. Mit voller Wucht riss ich die Tür auf und das guten Morgen blieb mir im Halse stecken.

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Ein verschlafender Dave blinzelte mir entgegen und nuschelte ein guten Morgen. Mein Herz setzte bei seinen Anblick einen Schlag aus. Mein Blick wanderte automatisch zu seinem kräftigen Armen, ich merkte, wie mir die Hitze in die Wangen stieg, und machte sofort wieder kehrt. Leise schloss ich die Tür hinter mir und lehnte mich gegen sie, kräftig atmete ich ein. Mein Herz pochte wie verrückt, war Dave schon immer so heiß gewesen? Mensch Mädel, reiß dich zusammen. Du hast ihn schon tausendmal so gesehen, sogar einmal fast nackt.

"Emma, kommst du?" Ich blickte auf und sah Jenny an der Treppe stehen, "Komm Essen und danach gehen wir zusammen zum Strand, ja?" Ich rang mir ein Lächeln ab und machte wacklige Schritte.


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Das Wasser hier war traumhaft. Stundenlang könnte ich mich hier aufhalten. Ich machte ein paar kräftige Schwimmzüge und sah zum Strand. Dave und Tim hatten es anscheinend aus ihren Betten geschafft.Tim machte es sich mit ein paar Flaschen Bier gemütlich und Dave chillte in der Sonne. Bei seinem nackten Oberkörper wurde mir wieder etwas zu heiß und ich tauchte mein Kopf unter Wasser.

Nachdem ich mich genug abgekühlt hatte, stieg ich aus dem Wasser und trocknete mich ab. Dabei fiel mein Blick wieder auf Dave, der friedlich vor sich hin schlummerte. In meinem Kopf nahm ein Plan Gestalt an. Ich würde ihn jetzt kräftig Ärgern und dann würde es mir besser gehen. Auf Zehenspitzen schlich ich mich an ihn heran und beugte mich vorsichtig über ihn. 

Vorsichtig streckte ich meinen Arm nach vorne, als plötzlich Daves Hand nach vorne schoss und mich am Handgelenk packte. Blitzschnell stürzte er sich auf mich und wir rollten wie ein Knäul im Sand herum. Während er mich mit der einen Hand festhielt, kitzelte er mich mit der Anderen. Ich wehrte mich, so gut es ging, entkam aber seinem festen Griff nicht. Ich lachte wie bescheuert und Tränen rollten mir über die Wangen. Meine Kraft schwand und mein Hals brannte, schwer schluckte ich. 

"Hör auf, ich kann nicht mehr", sagte ich keuchend. Sein Hände hörten auf mich zu quälen und mir wurde unsere Position bewusst. Schwer lastete sein Körper auf mir und vorsichtig drehte ich mein Gesicht zu Dave. Ich hörte zu atmen auf.


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Hui cool, noch eine neue Fotostory und willkommen auch hier im Forum, Lucyra!

Freut mich, wenn sich auch neue Leute hierher wagen und auch wenn es hier momentan ziemlich ruhig ist, hoffe ich, du verlierst nicht den Spaß an der Sache und bleibst am Ball. Selbst wenn es nur für dich selbst sein sollte...

Evtl. fange ich es heute Nacht noch als Bettlektüre an und lasse dir dann gerne auch ein Feedback zu da!

LG
Guten abend Chillshila,

danke für die Willkommensgrüße Glücklich

Momentan ist es überall in den Foren ruhig. Ich glaube das liegt daran das die Hochzeit der Foren allgemein vorüber ist. Was leider sehr schade ist. Ich erwarte keine Rückmeldungen, aber darüber freuen tue ich mich umso mehr Glücklich. Feedback bekommt man heute kaum noch, so sehe ich das jedenfalls in anderen Foren. User stellen Geschichten ein und bekommen kein Feedback. Leser wundert sich nach Monaten warum es keine Fortsetzungen gibt. Woran das wohl liegt ;-) .

Nein im Ernst, ich erwarte nichts. Ich schreibe für mich Glücklich

3. Kapitel


Emma

Seine blauen Augen sahen mich forschend an. Mein Gesicht flammte wie eine Tomate auf und mein Herzschlag wollte sich in einem Sprint versuchen. Sein Körper auf meinen verursachte mir eine Gänsehaut und ich verspürte ein unaufhaltsames Prickeln in mir. Mit einer Hand hielt er mein Handgelenk noch immer am Boden gedrückt. Keiner von uns beiden sagte ein Wort, während seine Fingerspitzen vorsichtig mein Kinn berührten.


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Ein leichter Schwindel überkam mich, was wohl daran lag, dass ich noch immer die Luft anhielt. Langsam zog ich Luft ein und der Bann brach. Dave stand mit einem Ruck auf, als hätte ihn der Blitz getroffen. Ein Gefühl der Enttäuschung überkam mich. Warum, muss ich auch atmen ich blöde Kuh. Was wäre wohl passiert, wenn ich etwas länger durchgehalten hätte?


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Scheu standen wir uns beiden gegenüber. Ich wandte meinen Blick von ihm ab, da ich einfach nicht wusste, wie ich reagieren sollte.

„Du solltest mich nicht im Schlaf überfallen, dass könnte sehr unangenehm für uns beide werden.“ Dies sagte er so leise, dass ich es gerade so verstand und mit einer rauen Stimme, die ich nicht an ihn kannte. Schnell als bestünde die Gefahr, es sich anders zu überlegen klopfte er mir auf den Oberarm.

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Bei dieser unangenehmen Situation, ich war anscheinend verrückt, brach ein hysterisches Lachen aus mir heraus.Wie von Sinnen hielt ich meinen Bauch und lachte aus voller Kehle. Es wirkte irgendwie befreiend. Dave machte verwirrt einen Schritt zurück und schaute sich dieses absurde Spektakel an. Ich weis nicht, wie lange dieser Zustand anhielt, mir kam es sehr lange vor, aber irgendwann konnte Dave nicht mehr an sich halten und lachte mit. Wie zwei Verrückte standen wir hier am Strand und lachten. Tim und Jenny warfen uns schon merkwürdige Blicke zu.


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Dave beugte sich zu mir herüber und flüsterte mir “ Lass uns Tim ärgern und den Wodka rausholen “ ins Ohr.


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„Du bist so fies Dave“, erleichtert darüber, dass diese schreckliche Situation vorüber war, sprang ich in Daves Arme. „Aber nur wenn du mich trägst“, sagte ich glucksend.


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4. Kapitel


Emma

Wir holten den besagten Wodka aus seinem Versteck und schlenderten kichernd wieder zurück zum Strand. Jenny und Tim ließen sich im Wasser aus, während wir schon mal die Flasche aufmachten und den ersten kräftigen Schluck taten.


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Boah brannte das Zeug in der Kehle, angewidert verzog ich das Gesicht. „Schmeckt´s nicht? Gut, mehr für mich und Tim.“ Dave nahm die Flasche an sich und ging weiter auf das Wasser zu.

„Hey Tim, guck mal was ich hier habe“, brüllte er und winkte mit der Flasche. Tims Kopf zuckte zur Seite und seine Augen wurden riesig. „Geil, ist es das, was ich denke? Gib mal nen Schluck.“ Schnell stapfte er aus dem Wasser und ließ Jenny allein zurück. Tim war ein echter Suffkopf, er trank alles, was er in die Finger bekam, aber eins musste man ihm lassen. Er machte die besten Cocktails.
Die Jungs wechselten sich beim Trinken ständig ab und schnell war die Flasche alle. Ihrem Gebärden nach hatten sie schon leicht einen sitzen. Dave kam auf die glorreiche Idee noch mal schwimmen zu gehen und wanderte ins Wasser.



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Lange hielt er sich darin nicht auf und kam wieder heraus. Es war später Nachmittag und es hatte sich schon etwas abgekühlt. Nass, wie er war, kam er frech grinsend auf mich zu. Argwöhnisch machte ich ein paar Schritte nach hinten.


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„Bleib mir bloß von der Pelle“, schützend hob ich meine Arme.


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„Was denn? Willst du etwa nicht mit mir spielen?“ Dreist kam er näher. „Nö“, cool verschränkte ich meine Arme vor der Brust und funkelte ihn herausfordernd an. Jetzt war er nur noch drei Schritte von mir entfernt, und als er mich packen wollte, rannte ich los. Sofort preschte er hinter her. Schnell wie der Wind lief ich zum Haus und trampelte die Stufen hoch. Oben angekommen lief ich in mein Zimmer und versperrte die Tür. Ich hörte, wie Dave gegen die Tür krachte, und musste lachen.“Hey du Feigling. Mach die Tür auf!“, brüllte er. „Nope, ich werde mich jetzt umziehen und Tim soll schon mal die Cocktails fertigmachen.“


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Anscheinend war ich nicht die Einzige, die sich umgezogen hatte und die Cocktails standen auch schon bereit. Perfekt! Jenny war schon kräftig am Trinken, während Dave mich noch blöd anglotze. „Is was?“, misstrauisch kniff ich die Augen zusammen.


„Nö“, gab er kurz angebunden von sich, ging in die Küche und kam mit einem Teller Essen wieder. Sah aus wie Salat. Wie eklig! Mit Salat konnte man mich jagen, ich war eher der Fleisch Typ.


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Nachdem jeder ein Cocktail bekommen hatte, kam Tim auf die tolle Idee, und das in Anführungszeichen, doch Bier einzupacken und zum Steinkreis zu fahren. Jenny und Dave waren davon völlig begeistert und mein Protest ging in dem Jubel unter. Es wurde ein Taxi bestellt, wenigstens hatten die Anderen nicht vor zu Fuß gehen, und Dave nahm mich an die Hand und zerrte mich nach draußen. „Wir können auch draußen warten und die Natur genießen“, fügte er erklärend hinzu. Okay, er hatte echt schon einen sitzen. Die Natur genießen und das von Dave, das ich nicht lache.

Langsam wurde mir langweilig. Hier standen wir, sagten nichts und glotzen in der Gegend rum. Ein frustrierter Seufzer entglitt mir und plötzlich wurde ich in die Luft gehoben.


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„Küss mich!“, forderte Dave an mich gewandt. Er hatte wieder diesen rauen Ton in seiner Stimme, der mir eine Gänsehaut verursachte.


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5. Kapitel


Emma


Mein Kopf war wie leer gefegt. Wie paralysiert starrten wie einander tief in die Augen. Meine Hand lag sachte auf seiner kratzigen Wange, langsam wie in Zeitlupe näherten sich unsere Gesichter. Zart wehte mir sein süßer Atem entgegen. Jeden Moment würden unsere Lippen aufeinandertreffen und ich würde endlich meinen ersten Kuss bekommen. Ein Feuer entfachte in meinen Bauch und meine Brust schien vor Aufregung zu explodieren. Jäh traf uns ein grelles Licht und ließ uns innehalten. Überrascht wandten wir uns dem Licht zu und wurden von Scheinwerfern geblendet. 

Das Taxi. Das hatte ich komplett vergessen. Abrupt stellte mich Dave auf den Boden zurück und ließ mich los. Zügig machte er ein paar Schritte von mir weg. Wir hörten eine Tür ins Schloss fallen und sahen, wie Jenny und Tim auf uns zu kamen. „Was ist denn mit euch beiden? Ihr seit knallrot.“ Mit erhobenen Augenbrauen betrachtete er uns. Angestrengt schaute ich zu den Sternen hoch. „Wollen wir denn?“ Dave schritt ungeduldig an uns vorbei, auf das Taxi zu.


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Auf der Fahrt herrschte betretenes Schweigen. Ein tiefes Aufatmen erfolgte, als wir endlich ankamen. Schnell schnallte ich mich ab, stieg aus dem Taxi und ging zum Steinkreis hinauf. Die Anderen taten es mir nach, nur Dave ließ sich etwas Zeit. Ein schöner Vogel begegnete mir, vorsichtig näherte ich ihn mir, um ihm besser beobachten zu können. Jenny und Tim bauten währenddessen unsere Sachen auf und Dave versuchte das Lagerfeuer in Gang, zu bekommen.


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Emma holte einen Fußball hervor und schlug vor eine Runde zu spielen. Freudig gingen alle auf diesen Vorschlag ein, hofften wir doch das die Stimmung wieder auflockerte. Nach mehreren Runden waren wir ziemlich aus der Puste und genehmigten uns Bier.


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Die Stimmung lockerte zunehmend auf, je mehr Bier floss. Selbst Dave war wieder spaßig mit mir. Als es dunkel und zunehmend kälter wurde, stellten wir uns alle an das Feuer um uns etwas aufzuwärmen.


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Ich ging immer dichter heran und trotzdem war mir noch immer kalt. Dave schien dies zu bemerken, denn plötzlich spürte ich seine Arme um mich und nahm tief seinen männlich, herben Geruch in mir auf.


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6. Kapitel



Emma

Langsam drehte ich mich in seinen Armen um und legte meinen Kopf an seine Brust. Seine Nähe umhüllte mich wie ein schützender Kokon. Die ganze Nacht könnte ich so stehen. Wie immer, wenn es zu schön wurde, passierte es. Tim rempelte mich an und kotzte aus Leibeskräften. Angeekelt sprang ich zur Seite. „Das war´s, lasst uns schlafen gehen.“ Kam es barsch von Dave. Warum mussten wir auch immer gestört werden? Niedergeschlagen schlurfte ich zu meinen Zelt hinüber und trat ein. Als ich mich hinlegte, war mir zum Heulen zumute.

Früh am Morgengrauen wachte ich durch ein seltsames Gefühl auf. Leise steckte ich meinen Kopf aus dem Zelt und mich begrüßten die ersten warmen Sonnenstrahlen. Kniehoher Nebel umfing mich, als ich aus dem Zelt trat. Mein Blick blieb an den anderen Zelten hängen. Außer mir schienen noch alle zu schlafen. Langsam und so leise wie möglich, um nicht meine Freunde zu wecken, schlich ich zu der Kühlbox und nahm mit ein Sandwich und was zum Trinken heraus. Mit meiner Beute machte ich es mir auf dem Steintisch bequem. Während ich mein Sandwich aß, schweifte mein Blick über den Steinkreis der voller Nebel und bei aufgehender Sonne richtig mystisch aussah.

Das Gefühl was mich geweckt hatte, war noch immer da und schien immer stärker zu werden. Ein Gefühl von großer Erwartung gepaart mit Sehnsucht und Verlust. Eine sehr merkwürdige Kombination.

Als mein Hunger gestillt war, schwang ich mich vom Tisch und spazierte in den Steinkreis. Unruhig wanderte ich von einem Stein zum Anderen und vor dem Größten blieb ich, wie schon beim letzten Mal, stehen. Abermals betrachtet ich seine raue Oberfläche und mein Blick blieb an der Spirale hängen. In meinen Fingern zuckte es. Ich verspürte den heftigen Drang, es zu berühren. Wie von selbst schien mein Arm sich nach dem Symbol auszustrecken. Je näher ich ihm kam, desto stärker wurde das Gefühl der Sehnsucht.


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Als meine Fingerspitzen das Symbol berührten, leuchtete es gleißend hell auf. Das Leuchten hüllte sich um mich und schien mich in den Stein ziehen zu wollen. Vor lauter Fassungslosigkeit wollte ich meine Hand wegziehen, aber es funktionierte nicht. Ein panischer Schrei bahnte sich einen Weg aus den Tiefen meiner Kehle. Ein kräftiger Sog traf mich und ohne es verhindern zu können, wurde ich in den Stein gezogen.

Im Inneren des Steines war es finster wie die Nacht und ein starker, kalter Wind herrschte hier. Vor Kälte und Angst schlang ich meine zitternden Arme um mich und setzte mich. Was mache ich nur? Was passiert hier mit mir? Verzweifelt fing ich an zu weinen und verlor völlig das Zeitgefühl.

„Emma, Emmaaa“, Daves Stimme ließ mich hochschrecken.

„Emma, Emma, Emmmmaaaaa ?“ Immer und immer wieder hörte ich seine verzweifelten Rufe nach mir. Sie drangen wie durch tosendes Wasser zu mir. Ich wollte antworten. Sagen, ich bin hier, aber aus meinem Mund kam kein Laut.
Mein Magen zog sich krampfhaft zusammen und ein intensiver Schmerz durchzog meinen Körper. Gequält schnappte ich nach Luft, als mich ein Schwindelgefühl überkam und mich taumeln ließ. Ich brach zusammen und spürte nichts mehr.

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Hi Lucyra,
ich hab deine Story jetzt auch mal entdeckt und ich hab die Kapitel in einem Zug durch gelesen. Breites Grinsen Du schreibst wirklich schön, der Text war sehr angenehm zu lesen un dich konnte mich gut in die Situationen hinein versetzen. Aber wie kannst du nur an dieser Stelle aufhören??? Da spannst du uns aber ganz schön auf die Folter. Breites Grinsen Ich finde auch die Thematik sehr interessant, bin gespannt, was der Stein mit Emma gemacht hat. Glücklich

Einziger Kritikpunkt: Ich fand die Bilder aus dem ersten Kapitel etwas einsam. Du schreibst von den anderen Karakteren, aber man bekommt sie auf den Bildern gar nicht zu sehen, das ist etwas schade, weil man dann doch gespannt auf sie ist. Glücklich

Und hab ich das richtig verstanden, dass die vier auf einer Klassenfahrt sind?

Ich freu mich, wenn es weiter geht. Glücklich

Liebe Grüße,
Shaunee
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