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Normale Version: Umleitung ins Glück [Beendet]
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Hallo ihr Lieben!

Wie versprochen gibt es ab Morgen eine neue Story von mir:

[Bild: attachment.php?attachmentid=63186&stc=1&d=1333130654]

Ich hoffe dass wieder einige von euch mitlesen werden.

Einstellrhythmus: Voraussichtlich wie gehabt. 2 Folgen am Wochenende und eine in der Woche.


Inhaltsverzeichnis


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Oh das find ich gut xD Dann kann ich von Anfang mitlesen und muss nicht soviel nachlesen ^^
Yeah, wieder was neues von Simsalarm. Cuinlove
Abonniert & Hirn auf Vorfreude eingestellt. Breites Grinsen
Yuuuuuuuhuuuuuuuiiiiiii! Cuinlove Cuinlove Cuinlove Freu Freu Freu

Teil 1



Die alte Karre würde doch nicht gerade jetzt den Geist aufgeben! Kates Finger verkrampften sich unwillkürlich um das Lenkrad, als könne sie den Wagen auf diese Art zwingen, brav weiterzufahren.


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Wieder dieses scharrende, ratternde Geräusch…irgendetwas stimmte eindeutig nicht mit dem Auto. Kate konnte nur hoffen, dass es die letzten paar hundert Kilometer noch durchhalten würde. Eine Reparatur konnte sie sich nun wirklich nicht leisten, und eine Panne in dieser Einöde erst Recht nicht.

Zu allem Überfluss sah sie ein blinkendes Licht vor sich. Eine Straßensperre. Auch das noch. Davor ein großes gelbes Schild: Umleitung. Wohin um alles in der Welt sollte sie denn hier umgeleitet werden? Zögernd nahm sie den Fuß vom Gas, worauf der Wagen sofort mit Stottern und Ächzen reagierte, und bog in die kleine Straße ab, in die das Umleitungsschild wies.

Wie sie das hasste! Bei ihrem schlechten Orientierungssinn würde es sicher eine Ewigkeit dauern, bis sie die Hauptstraße wiederfand. Wenn sie es überhaupt noch bis zur Hauptstraße schaffte, denn der Wagen hörte sich nicht gerade gut an. Genau gesagt hörte er sich sogar äußerst schlecht an…Obwohl Kate das Gaspedal bis zum Anschlag durchtrat wurde er immer langsamer, ruckelte noch ein paar Meter weiter und blieb schließlich endgültig stehen.


[Bild: attachment.php?attachmentid=63285&stc=1&d=1333191287]

Kate stieß einen Schrei aus, halb aus Verzweiflung, halb vor Wut, und schlug mit der Faust auf das Lenkrad.

„Du verdammte Scheißkarre!“
Zornestränen stiegen ihr in die Augen. Was für eine hirnverbrannte Idee war das eigentlich, mit diesem schrottreifen Oldtimer die lange Fahrt zu wagen?
Nur leider war ihr keine andere Möglichkeit eingefallen, sie wollte einfach nur weg, möglichst weit weg, und für eine Zugfahrkarte reichte ihr Geld nicht.

Wieder und wieder hatte sie die lächerlichen Münzen gezählt und war doch immer nur auf 18 Simoleons gekommen.
18, ausgerechnet.
Diese Zahl schien sie zu verfolgen.

Noch vor wenigen Monaten wohnte sie unbeschwert in einer schicken Villa mit Pool und die einzigen Sorgen die sie plagten waren von der Sorte, welches Outfit sie für ihre Pilates-Stunde wählen oder ob sie sich doch wieder hellere Strähnchen in die Haare färben lassen sollte. In diesem Leben, das ihr nun so weit entfernt vorkam als sei es das einer ganz anderen Frau, gab es keine schrottreifen Autos und keine Geldsorgen.

Das hatte sie zumindest geglaubt. Wie unfassbar dumm sie doch gewesen war.
Aber diese Gedanken wollte sie nicht mehr zulassen, das hatte sie sich geschworen.
Sie wollte nach vorne blicken, ganz neu anfangen. Und wenn ihr auch nur dieses Auto und 18 Simoleons geblieben waren. Ein Auto, das nicht mehr fuhr, und Geld, mit dem sie sich nichts kaufen konnte, denn wohin sie auch blickte sah sie nur Maisfelder, die sich wie ein weites gelbes Meer um sie herum ausbreiteten.

Nun gut, zumindest würde sie nicht verhungern, sie konnte sich immer noch Popcorn machen, ein Feuerzeug würde sich doch sicher im Handschuhfach finden…
Während ein albernes Kichern, geboren aus Galgenhumor, in Kates trockener Kehle aufstieg, griff sie nach dem Handschuhfach und klappte es auf. Leer. Nicht mal eine Parkscheibe.

Kate schluckte und kämpfte nicht länger gegen die Tränen an. Die ganzen letzten schrecklichen Wochen hatte sie nicht geweint. Als sie langsam begriff, dass ihr ganzes Leben eine große Lüge war und der Mann, den sie zu lieben glaubte, ein skrupelloser Betrüger, waren ihre Augen trocken geblieben. Aber der Anblick dieses leeren Handschuhfaches führte nun dazu, dass ihre mühsam aufrecht erhaltene Selbstbeherrschung zusammenbrach.

Sie war allein, pleite, ohne Freunde, ohne Job, und nun war auch noch das blöde Handschuhfach leer! Wenn wenigstens eine Packung Papiertaschentücher drin liegen würde…

Schluchzend und fluchend stieg Kate aus dem Auto und stolperte tränenblind zum Kofferraum.


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Erst nach mehrmaligen Schlägen mit der geballten Faust geruhte dieser sich zu öffnen. Kate verzog unwillkürlich das Gesicht, als sie statt der gewohnten Louis-Simton-Koffern nur eine billige Reisetasche sah. Mit zitternden Händen zog sie den Reißverschluss auf und wühlte im Inhalt der Tasche herum, bis sie tatsächlich etwas zum Naseputzen geeignetes fand…einen Waschlappen. Nachdem sie sich gründlich geschnäuzt hatte atmete sie tief durch.

Ihr war klar, dass ihre Nerven blank lagen und sie schon Kleinigkeiten völlig aus dem Konzept brachten. War auch kein Wunder, nach allem was sie durchmachen musste. Aber sie konnte sich jetzt keinen Nervenzusammenbruch leisten.


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Sie musste stark sein, jetzt erst Recht, denn wenn sie die kleinste Schwäche zuließ würde sie schon bald den letzten Rest Selbstachtung verlieren und nur noch ein heulendes Nervenbündel sein.
Suchend blickte sie Straße entlang und merkte selbst, wie albern das war. Schließlich war in den bestimmt 5 Minuten, die seit dem letzten Aufbäumen des Autos vergangen waren, keine anderen Wagen vorbeigekommen.

Gerade als sie sich in Bewegung setzen wollte, um Hilfe zu holen, auch wenn sie keine Ahnung hatte wo, hörte sie jedoch ein wundervolles Geräusch, das wie Musik in ihren Ohren klang: einen Automotor.
Bald konnte sie in einiger Entfernung ein sich näherndes Auto ausmachen.

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Das ohne auch nur zu verlangsamen an ihr vorbeifuhr. Nein! Das konnte doch wohl nicht wahr sein!
Kate sah ungläubig zu, wie sich das Auto von ihr entfernte.

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Dann erwachte sie aus ihrer Erstarrung und lief rufend und mit den Armen fuchtelnd hinter dem Auto her.
„Halt! He! Halten Sie gefälligst an!“

In ihrer Eile, den Fahrer des Wagens auf sich aufmerksam zu machen kam sie ins Stolpern und fiel der Länge nach hin. Das war zu viel.

Kate spielte tatsächlich einen kurzen Moment mit dem Gedanken, einfach liegen zu bleiben. Aber dann rappelte sie sich wieder auf und fluchte wüst. Immerhin sah sie am roten Aufleuchten der Bremslichter, dass der Fahrer des Wagens nun doch angehalten hatte und dann sogar den Rückwärtsgang einlegte und zurücksetzte, bis er sich auf einer Höhe mit ihr befand.

Kate raffte ihren letzten Fitzel Stolz zusammen und erhob sich so würdevoll, wie es in ihrer Situation ging.
Sie wusste nicht, was sie erwartet hatte, zumindest wohl eine Entschuldigung, aber jedenfalls nicht, dass der Fahrer des Wagens, ein alter Pick-Up, der das Fenster heruntergekurbelt hatte, sie nun anblaffte: „Sie dürfen hier nicht parken!“

Einen Moment war Kate sprachlos. Was fiel diesem Hinterwäldler ein? Sah er denn nicht, dass sie eine Panne hatte? Mühsam beherrscht presste sie mit zusammengebissenen Zähnen hervor: „Sagen Sie das mal meinem Auto!“

Der Hinterwäldler wandte sich desinteressiert ab und wollte weiterfahren.
„Halt! Warten Sie!“ rief Kate ungläubig. „Sie können mich doch nicht einfach hier stehen lassen!“
Der Mann stieß einen genervten Seufzer aus.

„Sie haben doch garantiert ein Handy. Rufen Sie jemand an, der sie abholt. Ich bin kein Taxiservice. Und auch kein Abschleppunternehmen. Wiedersehen.“
Er begann, das Fenster wieder hochzukurbeln.
Kate war nahe daran, endgültig zu verzweifeln.

„Nein…nicht! Ich hab kein Handy…und selbst wenn…können Sie mich nicht wenigstens in die nächste Stadt mitnehmen? Bitte!“

„Hm…na schön. Steigen Sie ein.“
„Oh…danke! Vielen Dank! Ich hol nur schnell meine Tasche…“

Kate hievte schnell die Reisetasche aus dem Kofferraum und verstaute sie auf der Ladefläche des Autos ihres rüpelhaften Retters. Sie war so froh, dass er sie mitnehmen wollte, dass sie die vielen Krümel und Chipstüten auf dem Sitz übersah. Immerhin entfernte ihr Retter ein paar leere Coladosen, indem er sie einfach in den Fußraum fegte.

Kate ließ sich aufatmend in den Sitz sinken.
„Vielen Dank.“ sagte sie noch mal.
Der Fahrer gab ein undefinierbares Geräusch von sich und fuhr los.

[Bild: attachment.php?attachmentid=63291&stc=1&d=1333191287]
Oh, klingt interessant! Freu
Kate scheint ja eine prickelnde Vorgeschichte zu haben! Nicken
Ich freue mich, mehr darüber zu erfahren! Smilenew
Toller Teil! Thumbs1 Cuinlove
Eine neue Story von dir! Freu Cuinlove Bravo2
Ich bin schon gespannt wie die Geschichte weiterverläuft! Glücklich

Ich bin aufjedenfall dabei!
Hahaaaa, wie geil. Wer schon mal ein schrottreifes Auto gefahren hat, der konnte sich übelst gut in Kates Situation hineinversetzen. Ich z.B. Lachtot und ich saß genauso da.. Hände krallten sich um das Lenkrad und man redet mit dem Auto, wie zu einem lahmen Gaul.

Auch wenn Kates Situation alles andere als belustigend war, aber Simsalarm.. so wie du es geschildert hattest, standen mir die Tränen in den Augen. Ich musste sowas von Lachen.. oh wie fies. Superklasse geschrieben Cuinlove

Freue mich auf meeeehr!!! Und noch ein paar Screenshots mehr, bitte Daumendreh2
Also mehr Screenshosts hätte ich mir auch gewünscht.

Aber der Teil war toll geschrieben. Man die arme Kate...aber ich würd gern wissen, was in ihrem ach-so-perfekten Leben nun schief gegangen ist.
die arme ist wohl an den falschen mann geraten und jetzt pleite. vllt versteckt sich hinter diese rüpelhafte art ein netter mensch, der es nur eilig hatte. das kann man nie wissen. war zumindest ein schlechter start ins arme leben. Sadnew sie lernt sicher auch was aus dem absturz in die armut. reichtum ist schön, nur es kann nicht ganz glücklich machen. Nicken
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