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Phoenyx': Dramedy
#51

Teil 10

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[Bild: 00010mpw2tgv8lf.png]

Maddy findet, dass in dem Haus ihrer Tante zusammen mit ihren Eltern und einem bald frisch getrautem Paar kein Platz mehr für sie ist. Lange hat sie schon über einen Auszug nachgedacht. Und nachdem Dylan ihr versichert hat, dass sie für die erste Zeit mit ihr zusammen zieht, fällt es Maddy viel leichter, endlich den entscheidenden Schritt in ein eigenes Leben in einer eigenen kleinen Wohnung zu wagen.

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Das Haus ist klein – aber fein. Zudem frisch renoviert. Und so strahlt noch alles in hellem weiß. Die Küchennische ist groß genug für eine Person und so lange sie Platz für ihre Geige hat ist sowieso alles bestens.
Das Haus ist das perfekte kleine Starterhäuschen für Maddy und sie kann es sich unbesorgt leisten, ohne sich Geld von ihren Eltern oder Tante Maddy borgen zu müssen. (Beziehungsweise: Ohne dass ich cheaten musss Breites Grinsen)

Zwar ist die Gegend nicht die hübscheste – direkt hinter dem Haus beginnt das Gewerbegebiet, wo auch ab und zu ein Güterzug entlang scheppert (Ja, wirklich!) – aber was macht das schon? Das hier ist Maddys ganz eigenes kleines Reich.

Zumindest fast, denn Dylan lebt hier auch für eine kurze Weile. Diese hat sich gerade frischen Kaffee gemacht als … na wer wohl – Glenda an der Tür steht und klopft. Oh, das ist ja so süß, dass die Sims an die Tür klopfen anstatt auf einen imaginären Klingelknopf zu drücken!

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Dass Glenda allerdings kaum, dass ich mit den zwei Mädels umgezogen bin, vor der Tür steht, hätte man ja nicht besser planen können. Das passt wie die Faust auf’s Auge zu der neugierigen Tante.

Dylan lässt ihre Tante herein, verzieht sich dann aber selbst mit ihrer Tasse Kaffee auf die Veranda.

„Ach Liebes! Das ist ja eine kleine Bruchbude!“, stöhnt Glenda da theatralisch aus - den neuen Anstrich an den Wänden und die gepflegten Möbel einfach komplett ignorierend.

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„Ich versteh euch Kinder einfach nicht. Hier wollt ihr leben? Das ist doch keine richtige Unterkunft für euch Mädels. Da hinten rattern den ganzen Tag Züge entlang – also ich könnte das nicht ertragen.“
„Glenda – das Haus hier ist traumhaft. Ich hätte nicht zu träumen gewagt, mit meinem Gehalt, so ein kleines Schmuckstück zu bekommen!“, versichert Maddy ihr und setzte sich auf ihre neue Couch. Glenda lässt sich ungewohnt undamenhaft daneben plumpsen.

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„Ihr alle wärt ja ohne mich hier in Willow Creek soooo aufgeschmissen. Wie gut, dass ihr mich habt!“, verkündet Tante Glenda da. „Wenn ich den Vermieter nicht so gut kennen würde und ihn nicht lange bequatscht hätte, dann hättest du für diese Bruchbu- … äh … Haus viel mehr Simoleons hinblättern müssen.“
Ja, ne ist klar, Glenda! Hat man dafür noch Worte?

Auf der Veranda genießt Dylan einfach nur die Stille und ihren Kaffee. Zudem gibt es wirklich viel, worüber sie sich Gedanken machen muss. Wie soll es weiter gehen? Sie kann nicht ewig hier bei ihrer Schwester wohnen bleiben.

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Ihre Mutter würde aus diesem Umstand sofort wieder einen Strick drehen und zweitens wäre es auch für Maddy nicht das Beste. Viel zu leicht und viel zu schnell versteckt sie sich hinter ihrer großen Schwester. Und da war ja noch ihr Traum Malerin zu werden. Zwar lebten in Willow Creek viele Künstler – die wollten allerdings alle einen Assistenten, der zumindest einen Bachelor anzubieten hatte. So eine Gemeinheit!



Andrew muss gefühlte einhundert Mal nachmessen – sein Hirn fühlt sich heute an wie ein Sieb. Nichts kann er sich merken und er kann sich erst recht nicht konzentrieren.

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Vorhin hat es der geübte Handwerker doch tatsächlich geschafft, sich mit dem Hammer auf den Finger zu hauen. Das wäre ihm nie passiert, wenn er ein bisschen konzentrierter bei der Arbeit gewesen wäre.
Drew lässt das Maßband wieder zurückschnellen und legt es weg. Für heute hat er genug gearbeitet.

Außerdem packt ihn seit heute Morgen die Neugier. Neue Nachbarn sind in das Haus am Ende der Straße gezogen. Normalerweise wäre das kein Grund zur Aufruhr – aber in diesen Teil von Willow Creek kommt sonst niemand.

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Die meisten Sims, die nach Willow Creek kommen, sind entweder ziemlich gut betucht oder junge Familien – und beide Sorten suchen sich lieber einen anderen Platz zum Leben aus, anstatt ausgerechnet hierher zu ziehen. Das Industriegebiet und die kleinen Grundstücke hier laden nun einmal niemanden lange zum Verweilen ein.

Drew verlässt seine Werkstatt und geht hinaus auf seine Veranda. Er hadert mit sich. Soll er rüber gehen, und Hallo sagen?

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Als er sieht, wie sich eine junge Frau auf die Veranda setzt, packt er die Gelegenheit am Schopf.
„Hallo!“, ruft er der jungen Frau schon im Gehen von weitem zu. „Ich bin Ihr neuer Nachbar!“

Dylan muss grinsen als sie den Fremden lächelnd auf sich zukommen sieht.
„Hi“, ruft sie, als er die Veranda heraufkommt. Sie rutscht auf der Bank auf und macht ihm Platz. „Ich bin Dylan“, stellt sie sich vor.
„Andrew. Ich wohne in dem Haus dort vorne“, erwidert er und setzt sich neben Dylan. „Ich hoffe, ich störe nicht.“

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„Ach Unsinn. Ich bin nur vor meiner Tante geflüchtet, die meine Schwester gerade mit Sicherheit zu überzeugen versucht, doch wieder zu ihr zu ziehen“, lacht Dylan.
„Ach – ihr wohnt zu zweit hier?“, fragt Andrew ein bisschen überrascht, weil er weiß, wie klein das Haus eigentlich ist.
Dylan möchte Maddy nicht die Blöße geben und ihrem neuen Nachbarn verraten, dass Maddy sich bei dem Gedanken alleine zu wohnen, ein bisschen unwohl fühlt. Deshalb sagt sie: „Ich komme gerade erst aus Ägypten und habe noch keine Bleibe.“ Das ist ja schließlich auch die Wahrheit.
„Komm, ich stell dich meiner Schwester vor!“, ruft Dylan begeistert aus, bevor ihr Andrew noch weitere Fragen stellen kann. Nicht, dass ihr das unangenehm wäre – aber schließlich wird Maddy hier wohnen bleiben, wäre es da nicht genial, wenn sie schon früh einen Freund hier findet?

„Maddy, schau! Wir haben Besuch! Das ist Andrew!“
„Einfach nur Drew reicht auch.“

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„Sie wohnen auch hier!“, ruft Glenda aus, bevor Maddy auch nur zu Wort kommen kann – der in diesem Augenblick sowieso nichts eingefallen wäre. „In dieser Gegend? Das ist ja furchtbar!“
Bei diesem schockierten Ausruf der alten Dame muss Drew schmunzeln. „So furchtbar ist das gar nicht“, widerspricht er. „Für mich und meine kleine Werkstatt ist es perfekt.“
„Werkstatt?!“, quiekt Glendalein als handle es sich dabei um ein widerliches kleines Insekt.
„Mhm“, antwortet Drew während er das Haus seiner neuen Nachbarn inspiziert. „Ich wollte euch eigentlich meine Hilfe anbieten, wenn ihr Hilfe bei der Renovierung braucht, aber hier sieht’s ja besser aus, als bei mir!“

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„Dann sind sie offensichtlich kein besonders guter Handwerker!“ Schon wieder Glenda. Breites Grinsen
„Der Vermieter hat das Haus vor unserem Einzug komplett renovieren lassen“, erklärt stattdessen Dylan.
„Beeindruckend. Man sieht dem Haus von außen gar nicht an, dass es so ein Schmuckstück ist!“
„Glenda, kommst du kurz? Ich brauche mal deinen Rat“, wendet sich Dylan geschwind an ihre Tante, bevor diese den jungen Mann komplett in Beschlag nimmt.
Diese hört natürlich gerne, dass sie gebraucht wird und folgt ihrer Nichte hinaus auf die hintere Veranda.

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Klar, Glendalein wird gern gebraucht – allerdings lässt sie sich alles andere als für dumm verkaufen. „Glaub ja nicht, dass ich nicht weiß, warum du mich hier hinaus lockst“, quiekt sie fidel als sie und Dylan Maddy und Drew allein im Hausinneren zurück lassen.


EDIT: Es lohnt sich immer mal wieder in mein Inhaltsverzeichnis rein zuschauen. Diesen update ich regelmäßig und ich habe nach diesem Kapitel auch ein kleines Bildchen von Maddys und Drews Haus, da sie ab heute auch in der Gallery zu finden sind.
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#52
glenda bleibt einfach unterhaltsam mit ihrer art. macht eine stippvisite bei den nichten, die sich eine eigene bleibe gesucht haben.Breites Grinsen vllt entspannt es auch etwas die stimmung bei glenda, wenn sich dylan und ali selten sehen. glenda hat dadurch leider keine unterhaltung mehr. ihr hat es immerhin spaß gemacht, die streitereien zwischen dylan und ali zu zählen. vllt werden auch bald evie und nate ausziehen. immerhin will jedes paar eine eigene bleibe haben, um eine familie zu gründen. oder beide ziehen aus, wenn es irgendwann kinder gibt. wie ali zurzeit gelaugt ist, ist sie sicher froh, dass jetzt etwas ruhe eingekehrt ist. logan würde sich sicher gerne um enkelkinder kümmern.Nicken

andrew ist ein hübscher kerl und würde zu dylan vom wesen passen. auf eine art und weise ist handwerk ebenfalls kunst.Nicken die letzten sätze sehen nach einem trick aus, um maddy und andrew zu verkuppeln. denn beide alleine im einen raum lassen sieht danach stark aus.




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#53
Andrew und Maddy tzzz...da werd ich gleich eifersüchtig Breites Grinsen Wink2
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#54
Mhm ... ich weiß ja nicht so recht ob Andrew zu Dylan passen würde - mhm..... ich finde irgendwie eher nicht. Breites Grinsen

@senzafine33: Huch, wieso denn eifersüchtig?Breites Grinsen
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#55
*schämichhabvergessendasletztekapitelzukommentieren*

Ooh, dieser Drew ist doch ein ganz ansehliches Kerlchen.
Wobei ich ihn auch besser finde für Dylan, die meiner Meinung nach so einen Freund braucht, der sie beschützt und halt ein richtiger Mann wie Drew ist.
Maddy ist noch so süß und unschuldig Breites Grinsen

Und schön eingerichet hast du ihr Häuschen ! Nicken

[Bild: onlyhuman5oqm0edr4u.jpg]

Wenn du einen kranken Hund gesund pflegst,
wird er dich später nicht beißen. Das ist der
Hauptunterschied zwischen Mensch und Tier.

- Mark Twain -

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#56
Naja, ich könnte mir schon gut vorstellen, dass Drew Maddison vielleicht wirklich gut gefällt, sie ihm aber ein wenig zu still und/oder schüchtern ist und er insgeheim eher ein Auge auf Dylan geworfen hat... Wink2 Zumindest wirkt es auf mich beim genaueren Betrachten so, als ob Drew eher den (Blick-)Kontakt zu Dylan sucht...
Oder wer weiß, vielleicht wird er ja auch einfach der Bro der Schwestern.... Verwirrt2 und spielt keine größere Rolle... Wer weiß das schon... Nicht jeder dahergelaufene Charakter muss gleich eine Affaire mit einem der Protagonisten haben, das wäre ja auch irgendwie sehr vorhersehbar... oder doch? Confused Daumendreh2
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#57
2xLala schrieb:Wer weiß das schon... Nicht jeder dahergelaufene Charakter muss gleich eine Affaire mit einem der Protagonisten haben, das wäre ja auch irgendwie sehr vorhersehbar... oder doch? Confused Daumendreh2

Auch weeeennnn es ja nuuuur eine Doku ist ... ich spiel hier nicht die 100 Babys-Challenge. Ob, wie, wenn, wann usw. jemand einen Partner findet hängt noch völlig in den Sternen. Breites Grinsen Ich hab jetzt auch nicht den Anspruch auf Teufel komm raus Massenhochzeiten und -Geburten abzuhalten.Wink2

Kutti schrieb:Wobei ich ihn auch besser finde für Dylan, die meiner Meinung nach so einen Freund braucht, der sie beschützt und halt ein richtiger Mann wie Drew ist.

Dylan braucht einen Mann, der sie beschützt?! Crazy07Breites Grinsen Dass darf ich ihr bloß nicht erzählen, sonst geht die hoch wie eine Rakete. Breites GrinsenBreites GrinsenBreites Grinsen
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#58

Teil 11

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[Bild: 0011t3vwk5xlho.png]

Maddy könnte Dylan regelrecht verfluchen. Warum hat ihre Schwester sie mit Drew alleine lassen müssen – einem Mann, den sie überhaupt nicht kennt. Dylan weiß doch wie schwer sie sich mit fremden Menschen tut. Ob sie das sogar extra gemacht hat und gar nichts mit Glenda besprechen muss? Maddy knirscht unwillkürlich mit den Zähnen. Natürlich! Als ob ihre Schwester jemals den Rat anderer gesucht hätte!

Obwohl Maddy so gut wie gar kein Kaffee trinkt, weiß sie mit sich und der Situation so wenig anzufangen, dass sie automatisch zur neuen Kaffeemaschine eilt und sich eine Tasse einschenkt.
„Mögen Sie auch welchen?“, fragt sie leise über die Schulter hinweg und erschrickt, als sie ein Lachen hinter sich hört.
„Du! Für ein Sie fühle ich mich bei Gott noch nicht alt genug!“, antwortet Drew, während er immer noch den Zustand der Wohnung seiner neuen Nachbarn begutachtet.

[Bild: 0118c0miyksnta.png]

Nun muss auch Maddy ein wenig schmunzeln. „Okay, möchtest du auch einen Kaffee?“
„Nein, Danke. Ich vertrag Koffein nicht so gut. Und zittrige Hände kann ich mir bei meiner Arbeit nicht erlauben“, scherzt Drew.
„Ich eigentlich auch nicht“, sagt Maddy, eigentlich mehr zu sich selbst als sie sich neben ihren Nachbarn an die Theke setzt, obwohl alles in ihr sich dagegen sträubt, einem Fremden so nah zu sein.
„Nicht? Lass mich raten, du bist Geigerin und zitternde Hände würden Vivaldi dazu bringen, dass er sich im Grabe umdreht?“

[Bild: 01204n2dv5q89e.png]


Nun war Maddy regelrecht sprachlos. Woher zum Teufel wusste er das?
Ihr Gesichtsausdruck muss nun wahrlich lustig aussehen, denn sofort prustet Drew los. „Keine Sorge, ich habe die Geige dort drüben gesehen und eins und eins zusammengezählt.“
„Nun, die hätte aber auch meiner Schwester gehören können“, kontert Maddy ungewohnt schlagfertig.
„Stimmt. Ich muss zugeben, es gab eine fünfzigprozentige Chance, dass ich falsch liege.“


„Ich glaube ja nicht, dass dieser … dieser Handwerker der richtige für Maddy ist!“, seufzt Glenda als sie mit Dylan draußen auf der hinteren Veranda sitzt.
„Glenda – darum geht es doch gar nicht! Wie kommst du nur darauf? Ich will nur, dass Maddy sich hier wohl fühlt, bevor ich mir meine eigene Bleibe suche! Und was hilft da mehr, als ein Freund in der Nachbarschaft?“
Glendalein schürzt die Lippen. Ihr gefällt das gar nicht – war sie doch immer die, die alles arrangiert und manipuliert.

[Bild: 0122rbt9q7p102.png]

„Nun gut – auch wenn du mich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hierher gelockt hast, kriegst du dennoch was du willst!“
Nun ist Dylan irritiert. „Was?!“
„Na, deinen Rat!“
„Glenda, das war doch nur ein Vorwand.“
„Ja ja“, winkt Glenda ab. „Trotzdem könntest du einen gebrauchen. Ich kenn meine Schwester doch! Wenn sie könnte, wie sie wollte, würde sie dich auch noch als Erwachsene übers Knie legen und dir den Hintern versohlen – und dazu wollen wir es doch nicht kommen lassen“, fügt sie verschwörerisch hinzu.
Dylan seufzt. „Ich glaube kaum, dass du mir da helfen kannst.“

[Bild: 01255fm1box2a8.png]


„Wieso? Weil Alissons Zornausbrüche so ewig während und unberechenbar wie die Gezeiten sind? Weil ich nicht annähernd nachvollziehen kann, wie es dir geht? Warum glaubst du, haben wir uns all die Jahre nicht kennengelernt, Kind? Glaub mir, Alisson war und ist noch immer fest davon überzeugt, dass ich kein guter Umgang für euch Kinder bin. Alisson hat ihre eigenen, ganz skurrilen Vorstellungen davon, wie man zu sein und sein Leben zu führen hat – wer in dieses Konzept nicht rein passt, zieht automatisch ihren Unwillen auf sich.“
„Und was hast du gemacht, dass Mum dich all die Jahre nie erwähnt hat?“, fragt Dylan, nun neugierig geworden.
Glenda lacht. „Hach, ich bin einfach nur ich selbst gewesen. Nicht mehr oder weniger. Ganz ähnlich wie du.“
„Mum ist wütend auf mich, weil ich damals ausgerissen bin, nicht weil ich ichselbst bin!“, wiedersprach Dylan heftig.

[Bild: 0123p6en0ryw37.png]


„Unsinn! Du bist ja nicht abgehauen, weil du Alisson eins auswischen wolltest. Du wolltest einfach nur tun, was du tun musstest. Oder irre ich mich da in dir?“
„Ja, das stimmt schon. Aber ich verstehe auch, dass Mum wütend auf mich ist. Es war leichtsinnig und selbstsüchtig einfach so abzuhauen“, widerholt Dylan Alissons Worte.
„Ach, lass mich raten? Das hat sie dir gesagt? Dieselben Worte, die sie mir vorwarf als ich meinen Teil des Erbes von unserem Vater plünderte um Schauspielunterricht zu nehmen. Du hast überhaupt keine Ahnung was im Leben wirklich zählt. Einfach so dein Erbe zum Fenster rauszuschmeißen – für die Schauspielerei! Wie kann man nur so naiv sein. Als ob man damit ein sicheres Leben aufbauen kann! Du schuldest es Dad, sein Erbe sinnvoll einzusetzen. Studier‘! Mach etwas Vernünftiges!“, äffte Glenda plötzlich ihre Schwester nach und Dylan ist verblüfft, wie ähnlich die ansonsten grundverschiedene Glenda in diesem Moment ihrer Mum ist.
„Pah – ich hab es trotzdem geschafft!“, sagt Glenda, wieder ganz sie selbst, trotzig.
Das stimmt Dylan sehr nachdenklich. Gedankenverloren starrt sie in die Ferne während im Hintergrund ein Güterzug entlang rattert.

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„Und dein Rat an mich ist?“, fragt sie schließlich.
„Ganz einfach: Lass dich nicht unterkriegen. Bleib so wie du bist. Das ist das Beste, was du tun kannst. Nur weil Alisson gerne möchte, dass du ein genauso langweiliges Leben wie sie führst, heißt es nicht, dass es dich glücklich machen würde. Manchmal muss man auch den Zorn der Menschen, die man liebt auf sich ziehen.“


Während Dylan auf der Veranda wirklich viel hat, worüber sie erst einmal nachdenken muss, taut Maddy mit Drew endlich ein bisschen auf.
„… und dann hat sie ihm doch noch tatsächlich an den Kopf geworfen sein Anzug sei so langweilig wie Haferschleim und wahrscheinlich auch seine Musik!“, erzählt Maddy ihrem Nachbarn und bricht lauthals in Gelächter aus.

[Bild: 01275l6vumqzrg.png]


„Da hat sie einfach so einen der größten Musiker unserer Zeit beleidigt und das einzige woran ich denken konnte, war: Oh Gott, hoffentlich erkennt er mich nicht mehr aus einem seiner Vorlesungen und Seminare wieder!“
„Was eine Schande wäre“, entgegnet Drew grinsend. „Wer sich an so eine schöne Frau nicht mehr erinnern kann, verdient es mit Haferschleim verglichen zu werden!“
Wie auf Kommando ist Maddys Leichtigkeit dahin und ihr Lachen wirkt plötzlich einfach nur Verkniffen. Das Kompliment ist einfach zu viel für die schüchterne Geigerin.
„Na ja, bei gut hundert Studenten im Hörsaal …“, erwidert sie leise.
„Diese leuchtend roten Haare kann man gar nicht übersehen, da müsste man ja blind sein. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, du seist Irin.“

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„Meine Großmutter kam aus Dublin.“
„Ah, wusste ich’s doch“, ruft Drew erfreut aus. „Ich bin mit meinem Vater vor fünfzehn Jahren hierher gekommen. Ich wusste doch, ich erkenne eine Irin, wenn ich sie vor mir habe!“
Man merkt schon, Andrew hat so überhaupt keine Schwierigkeiten neue Kontakte zu knüpfen. Und obwohl Maddy ihre Schwester immer noch dafür verfluchen könnte, dass sie sie einfach so in diese unangenehme Situation gesteckt hat, kann sie nicht umhin, ihren neuen Nachbar sogar etwas sympathisch zu finden.
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#59
Glenda und Dylan sind ähnlich vom wesen. beide machen nichts vernünftiges in den augen ihrer mutter. trotzdem kommen sie über die runden.Nicken dylan sollte einfach ihre kunst selbst verkaufen. wenn sie gut ist, verdient sie auch viel und kann die alten maler beeindrucken.Wink2

maddy und drew werden sich langsam sympathisch. denn ewig will dylan auch nicht bei ihr bleiben und ein starker mann an ihrer seite würde ihr sicherheit bieten.




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#60
Klar brauch Dylan einen Mann der sie beschützt Zunge
Harte Schale weicher Kern, so ist das bei mir auch Breites Grinsen

Dylan und Glenda sind sich sehr ähnlich, kommen doch beide trotz "nicht vorbildlicher" Weise durchs Leben . Und ich liebe solche Charaktermensch/sims, sie sind einfach viel interessanter.. könnte mir Dylan den ganzen Tag angucken und Glenda den ganzen Tag zuhören.

Na, ob das mit Maddy und Drew was wird.. Gegensätze ziehen sich an und Maddy wäre sicherlich der Ruhepol der Beziehung. Aber ob das Drew nicht einfach zu langweilig wird .. bin gespannt, ob es so endet, wie ich es mir erhoffe .. Breites Grinsen

[Bild: onlyhuman5oqm0edr4u.jpg]

Wenn du einen kranken Hund gesund pflegst,
wird er dich später nicht beißen. Das ist der
Hauptunterschied zwischen Mensch und Tier.

- Mark Twain -

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