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Phoenyx': Dramedy
#21
Alte Menschen und ihre Vorurteile. Aber du hast es sehr emanzipiert in den Raum gebracht Smilenew Diese Art gefällt mir unwahrscheinlich gut.

Oh, das hört sich ja super an, das Nate ein Lebenszeichen von seiner Schwester gefunden hat. Das sie sofort mit offenen Armen in die Familie kommen wird, mag ich zu bezweifeln, aber eine Kontaktaufnahme mit ihren Bruder und seiner/ihrer Freundin Evie wäre ja schon mal ein Anfang. Nach und nach kann man sich ja nähern.

Und mit den Gärtnern - ich habe mich am Anfang übernommen und einen hübschen, großen Garten gebaut und kam damit einfach nicht zurecht, bzw. meine Sims saßen den ganzen Tag daran den Garten auf Vordermann zu halten. (wobei ich irgendwie finde, dass die Pflanzen schneller wachsen)


Liebe Grüße und ich freue mich auf ein Update !

Kutti Smilenew

[Bild: onlyhuman5oqm0edr4u.jpg]

Wenn du einen kranken Hund gesund pflegst,
wird er dich später nicht beißen. Das ist der
Hauptunterschied zwischen Mensch und Tier.

- Mark Twain -

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#22

Teil 4

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[Bild: 0004vtona3ib2p.png]

Es ist früher Morgen. Die Sonne ist gerade erst aufgegangen und kriecht träge über den Horizont und verdrängt die kühlen Schatten der Nacht.

[Bild: 00502941uszb5d.png]


Dylan atmet die frische Luft tief ein und genießt den Ausblick.
Es riecht so ganz anders als in Ägypten, wo sie die letzten fünf Jahre verbracht hat. Obwohl das hier nicht Twinbrook ist, sondern eine völlig neue Stadt, die sie nicht kennt, riecht es hier nach Zuhause. Hier gibt es dieselben Trauerweiden und typisch sumpfigen Pflanzen, die Dylan seit der Kindheit gewohnt ist. Wenn sie die Augen schließt und dem Rauschen des Flusses lauscht fühlt sie sich fast wieder wie im Bayou.


[Bild: 0051q8dk17b0og.png]


Sie ist traurig, dass das Haus ihrer Kindheit nun nicht mehr existiert. Als sie damals fortgegangen ist um die Welt zu entdecken, hätte sie nicht damit gerechnet, dieses Haus nie wieder sehen zu können. Wie ein Fels in der Brandung ist es ihr damals vorgekommen. Ein sicherer Hafen an dem sie immer wieder zurückkehren kann. Genauso stoisch und ewigwährend wie die Pyramiden, die sie erforscht hat. Wie naiv!

Sie kramt ihr Handy aus der Tasche und liest die letzte Mail, die ihr Bruder ihr geschickt hat. Ein paar Wochen sind vergangen, seit Nate sie über ihren Ausgrabungsleiter kontaktiert hat. Seither haben die Geschwister ständigen Emailkontakt und auch ein paar Mal miteinander telefoniert.

[Bild: 0052g85rsixe12.png]



Als sie die Adresse ins Navi eingibt, stellt sie fest, dass das Haus gar nicht mal so weit von dem Park entfernt ist. Obwohl sie durchaus ein mulmiges Gefühl bei der Sache hat, einfach so nach all den Jahren wortlos bei ihrer Familie zu erscheinen, steht sie zielstrebig auf und setzt ihren Weg fort.

Hinein in die Höhle des Löwen, denkt sie nur.

[Bild: 0053x2bwiopy0t.png]


Tja, wen sie wohl damit meint?

Als sie dann aber tatsächlich vor der Haustür ihrer Tante, die sie noch nie kennengelernt hat steht, bekommt Dylan doch so etwas wie Muffensausen.

[Bild: 00545oibv03uqc.png]


Es ist zwar noch früh am Morgen, dennoch scheint schon Leben ins Haus gekehrt zu sein. Sie kann hören wie jemand auf einer Geige spielt und auch Stimmen dringen dumpf und surrend durch die Hauswand hinunter auf den Gehweg.

Und was nun?

[Bild: 0055mgav4jfr9q.png]


Einfach klingeln? Was soll Dylan sagen? Hallo, ich bin’s, wie geht’s? Oh mein Gott, das klingt so abgedroschen!

Dylan weiß, dass sich Nate und Evie freuen sie zu sehen. Bei dem Rest ihrer Familie ist sie sich allerdings nicht sicher. Klar, sie hat sich nicht gerade erwachsen verhalten, als sie damals einfach so abgehauen ist. Dylan kann es sich nicht einmal selbst erklären. Sie hat damals einfach diesen Drang in sich verspürt, raus in die Welt hinaus zu ziehen, sich Abenteuern hinzugeben und Neues kennenzulernen.
Vielleicht kann ihr Vater nachvollziehen, warum es Dylan weggetrieben hat. Aber ihre Mutter? Alisson ist so bodenständig und so fest verwurzelt mit dem Ort, an dem sie lebt, dass es für Dylan wie ein Wunder vorkommt, dass sie Twinbrook überhaupt verlassen hat!

Plötzlich öffnet sich die Haustür und Dylan erblickt ein Gesicht, dass ihr seltsam vertraut vorkommt.
Dylans Körper versteift sich regelrecht vor Schreck.

[Bild: 005614bfvkywae.png]


Mum? Nein! Oder doch?
Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Lange genug, um ein Gesicht nicht mehr ganz so genau zu kennen, wenn man es nicht täglich vor sich hat. Lange genug für Menschen sich zu verändern. Trotzdem ist Dylan sehr erschrocken darüber wie alt und wie anders ihre Mutter nun aussieht. Und gleichzeitig wird sie zum ersten Mal, seit sie fortgegangen ist, von schlechtem Gewissen geplagt: Sie war eindeutig zu lange weg!

„Mum?“, fragt Dylan zaghaft.

[Bild: 0057t8xump4gb6.png]


„Was? Iiiiich? Wie bitte? Ich habe ja schon viel Verrücktes im Leben angestellt, aber so verrückt Kinder in die Welt zu setzen war ich dann doch nicht! Nein, so bekloppt ist nur meine Schwester. Die hat ja vier Kinder großge- …“ Tja, und da geht Glendalein ein Licht auf.

„Ach sieh mal einer an, das wird ja immer interessanter!“, jault Glenda lächelnd auf. „Die Nr. 4!“


[Bild: 0058y2ted5ghfb.png]


Dylan könnte sich glatt ohrfeigen! Ihr Bruder hat ihr ja geschrieben, dass sie bei ihrer Tante wohnen – darauf hätte sie eher kommen können.
„Nr 1 – um genau zu sein“, korrigiert Dylan ihre Tante, da sie ja die Erstgeborene der Familie ist und mustert dabei das schräge Geschöpf, das wie durch ein Wunder die Schwester ihrer Mutter ist und dennoch so anders als sie zu sein scheint.

[Bild: 0058bwncdi5khqu.png]


„Na dann mal rein, in die gute Stube!“, ruft Glenda quirlig aus und fügt dann im vertraulichen Flüsterton hinzu: „Eigentlich wollte ich mir ja mit Gladis eine Telenovela im Fernsehen anschauen – aber ich glaub, das kann warten. Hier wird’s viel lustiger!“
Ehhhhm ja, ich glaub, man merkt’s schon. Glenda steht auf Chaos.
Und Dylan ist sich noch nicht schlüssig ob sie die Frau mit dem riesigen Hut, der aussieht wie ein Paar überdimensionale Fledermausohren, mag.

In diesem Moment kommt auch schon Nate aus dem Haus gestürmt.
„Dylan! Endlich!“


[Bild: 0059b2iwruo6j4.png]


„Hey, du siehst ja richtig erwachsen aus!“, lacht Dylan, die sich noch daran erinnern kann, was für ein schlaksiger Teenager Nate gewesen ist.
„Aber immer noch jünger als du, große Schwester!“, spottet Nate liebevoll zurück und zieht seine große Schwester herzlich in die Arme.


[Bild: 0060wvj0lfxuot.png]


So einen schönen Empfang würde ihr nicht jeder aus ihrer Familie geben, da ist sich Dylan sicher. Umso mehr genießt sie jetzt die Umarmung ihres Bruders.

Ja, ihre Weltreise ist schön gewesen. Nein, traumhaft – genau das, was sie gebraucht hat. Aber nun zurück bei ihrer Familie zu sein, ist überwältigend. Und Dylan schwört sich in diesem Moment nie wieder so lange von ihrer Familie getrennt zu sein!

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#23
Juhu, Nr. 1 ist an Bord Cuinlove Freu2 wie wird es wohl weitergehen, Na? Allison ist bestimmt total hin und weg, ihre Tochter endlich wieder zu haben und wird so gar nicht die befürchtete Löwin rauslassen.
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#24
*lach* Das nenn ich mal Rekordgeschwindigkeit. Ich glaube so schnell hab ich noch nie einen Kommentar bekommen/bzw. selbst abgegeben. Breites Grinsen

Tja ... keine Ahnung, wie Alisson reagieren wird ... Wink2

P.S.: Ich find es generell immer noch sehr erstaunlich wie sehr meine schlichte Doku ja eigentlich gelesen wird - krass Shocked
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#25
tante glenda ist einfach unterhaltsam. Lol aus schadenfreude will sie sicher sehen, will ali reagiert. immerhin hat sie bei den namen dylan immer einen wutanfall bekommen und dylan scheint auch ruhiger als in der jugend zu sein. dazu wäre jeder aufgeregt, wenn man die familie wiedersieht.Nicken vor allem nach all der zeit.




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#26
Ich seh schon.. ihr seid alle im Sims 4 Fieber Breites Grinsen Ich hoffe, mich packt es auch endlich mal bald. Irgendwie klebe ich noch an meinen Chars aus Sims 3 und kann mich nicht so recht lösen Frown

Deine Bilder.. und die Grafik.. was ist passiert? Erschreckt Hast du einen neuen PC?

LG
Mona

1. Fotostory: Liebe, Leid und Dramen [beendet] 2. Fotostory: Michele Montebello ~ Ein geprägtes Leben

[Bild: siggi1debrc.jpg]
3. Auch ein abgewracktes Leben will niveauvoll gelebt werden / Nur 1 Teil

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#27
@Nik22: Ja, es macht mir auch wirklich sehr viel Spaß Glendalein zu spielen oder auch sie einfach nur zu beobachten. Breites Grinsen

@MonaLisa: Ja, Sims 4 - ist wohl Geschmackssache. Breites Grinsen Ich hab mich ja voller Eifer auf Sims 4 gestürzt, eben auch weil Sims 3 bei mir so große Probleme gemacht hat - Hassliebe (ich konnte nicht ohne und musste mich damit anfreunden)!
Und es war bei der Entscheidung ob Sims 4 oder nicht viel Bauchgefühl mit dabei. Ich hatte ja bisher jede Sims-Reihe. Von eins bis (jetzt) vier. Sims 1 haben sich meine Eltern für mich ausgedacht, da wusste ich noch nichts von den Sims. Nachdem ich ein bissl später von Sims 2 erfuhr, wollte ich es unbedingt haben. Den Release von Sims 3 hab ich regelrecht verschlafen und schließlich kaum Interesse dran gehabt - mir wurde es dann spontan geschenkt. Und Sims 4 - ja auch das wollte ich unbedingt haben.
Fazit also: Alle Spiele, die ich haben wollte, fand ich dann auch beim Spielen toll.
Und Sims 3 war meine persönliche Hölle. Breites Grinsen Ich habe damit solche Probleme. Und als leidenschaftliche Sims 2 Spielerin haben mich viele Dinge massiv gestört - bis heute. Sims 4 ist daher mein persönliches Hallelulja - zumindest fast. Kleinkinder und Pools fehlen mir zum absoluten Hit für mich.

Na ja, aber wie gesagt: Ist halt absolut Geschmackssache. Wenn ich Sims 3 und die Addons nicht geschenkt bekommen hätte, dann hätte ich die Reihe komplett ausgesessen - man muss meiner Meinung nach nicht immer mit dem neuesten Spiel gehen. Mache ich zum Beispiel nicht mehr. Sollte es irgendwann ein Sims geben, dass auf total realistische Grafik setzt steige ich z. B. aus. Breites Grinsen

Aber nun zu meinen Bildern und meiner Grafik (ich Labertasche): Fällt das so stark auf? Breites GrinsenBreites Grinsen
Also ja, ich hab einen neuen Laptop. Hab ich mir im Juni zum Geburtstag gegönnt. Lenovo Ideapad Z710.
Sagen wir's mal so: Mein Laptop ist mit Sims 4 unterfordert. Was ich persönlich ganz genial finde, weil ich entspannt und ohne Sorge auf Grafikeinstellung "Ultra" spielen kann (und noch manch andere Spiele wie Tomb Raider, zwar nicht auf Ultra, aber die Grafik ist trotzdem klasse). Sims 3 ruckelt auf meinem neuen Laptop nach wie vor - das Spiel mag mich nicht. Breites Grinsen

P.S.: Dein Michele ist auch schon umgezogen ...

[Bild: pagemicgwo57ul9r0.jpg]

Na ja - zugegeben so gut wie der Originalhersteller bekommt ihn keiner hin. Ich kann da halt nur (mehr schlecht als recht) kopieren Breites Grinsen
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#28
Na klar fällt das auf.. mir zumindest Breites Grinsen Ich hab SOFORT gesehen, dass die Grafik toll ist.

Zugegeben, er ist dir echt gut gelungen Erschreckt Aber wie du schon sagtest, Michele bleibt Michele.. einen anderen könnt ich gar nicht als Ersatz nehmen, sprich, ich würde erst gar nicht versuchen ihn noch einmal in Sims 4 zu erstellen. Darin hab ich einfach eine unverkennbare Macke.. "mein" Michele bleibt ein Sims 3 Frown

Aber der Typi da.. der gefällt mir natürlich toooootal Cuinlove Kennst ja mein Beuteschema.. Lachtot

Ich kämpfe total mit Sims 4. So richtig anfreunden konnte ich mich damit noch nicht, ABER ICH WILL Motz Meine Tochter wiederum ist schon mittendrin und schwärmt Rolleyes

LG
Mona

1. Fotostory: Liebe, Leid und Dramen [beendet] 2. Fotostory: Michele Montebello ~ Ein geprägtes Leben

[Bild: siggi1debrc.jpg]
3. Auch ein abgewracktes Leben will niveauvoll gelebt werden / Nur 1 Teil

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#29
MonaLisa schrieb:Na klar fällt das auf.. mir zumindest Breites Grinsen Ich hab SOFORT gesehen, dass die Grafik toll ist.

Tja - Kennerblick halt. Breites Grinsen

MonaLisa schrieb:Zugegeben, er ist dir echt gut gelungen Erschreckt Aber wie du schon sagtest, Michele bleibt Michele.. einen anderen könnt ich gar nicht als Ersatz nehmen, sprich, ich würde erst gar nicht versuchen ihn noch einmal in Sims 4 zu erstellen. Darin hab ich einfach eine unverkennbare Macke.. "mein" Michele bleibt ein Sims 3 Frown

Okay, das ist natürlich bitter. Kann's aber auch irgendwie nachvollziehen. Ich hatte halt bei meinen Sims (beim Spielen, nicht beim Dokuschreiben) das Gefühl, sie kommen halt noch nicht so heraus, bzw. es steckt mehr in ihnen und in Sims 3 krieg ich die ganzen Facetten ihrer Persönlichkeiten nicht heraus gekitzelt. Deshalb fällt es mir sehr viel einfacher, sie einfach so von Sims 3 nach Sims 4 zu verfrachten. Breites Grinsen

Aber Michele - nein, da hast du Recht, er gehört nach Sims 3 und insbesondere nach Twinbrook.

MonaLisa schrieb:Aber der Typi da.. der gefällt mir natürlich toooootal Cuinlove Kennst ja mein Beuteschema.. Lachtot

Ja - der Gegenteil von meinem Beutescheme (kanadischer Holzfällertyp), weswegen der Ausflug ins CAS natürlich jetzt sehr spannend war. Hätt ja total in die Hose gehen können. Breites Grinsen (Dabei muss ich ja sagen, dass ich Gerry aus LLuD ja immer noch total hammer finde ... ähm, so optisch Breites Grinsen)

MonaLisa schrieb:Ich kämpfe total mit Sims 4. So richtig anfreunden konnte ich mich damit noch nicht, ABER ICH WILL Motz Meine Tochter wiederum ist schon mittendrin und schwärmt Rolleyes

Gemein - andererseits hast du ja dann das Glück das Spiel auch einfach unbefangen anzutesten. Breites Grinsen Gar nicht mal so schlecht, wie ich finde.

LG
Phoenyx
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#30

Teil 5

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[Bild: 0005ctyx1zpjwh.png]

Wie erwartet, ist nicht jeder so herzlich und überschwänglich begeistert wie Nate und Evie. Gerade Evie hat so viel zu erzählen, dass Dylan kaum dazu kommt, sich auch mit anderen zu unterhalten.
Erst als sich die Aufregung ein bisschen glättet, wagt sich Dylan mit ihrer Mutter zu sprechen.


[Bild: 0063rvwyn4hbx8.png]



Doch bevor Dylan dazu kommt, etwas zu sagen, schneidet ihr Alisson auch schon das Wort ab.
„Vergiss es!“, faucht sie.
Dylan ist irritiert. „Äh … was?“
„Erwarte nicht, dass ich dir um den Hals falle!“
„Das tue ich nicht, Mum! Ich kann verstehen, dass du wütend auf mich bist.“

[Bild: 0062ojd4ef6l08.png]


„Wütend? Du hast ja keine Ahnung wie ich aussehe, wenn ich wütend bin! Nein, ich bin zutiefst enttäuscht! So viel Dummheit und Egoismus hätte ich dir nicht zugetraut. Dass du die Schule abbrichst ist eine Sache – aber dass dir deine Familie so wenig Wert ist, dass du in all den Jahren nicht ein einziges Mal zu Besuch kommst – nein, das hätte ich nicht von dir gedacht!“
„Aber, ich hab doch …“
„Ja, du hast geschrieben! Und? Du hast keine Ahnung, wie es sich anfühlt, wenn deine Tochter plötzlich abhaut! Keinen Schimmer hast du! Und deine fadenscheinige Entschuldigungen und Erklärungen kannst du dir sparen. Ich ertrag das nicht!“ Mit diesen Worten erhebt sich Alisson und kehrt ihrer Tochter den Rücken zu.

Nein, einfach will ich es Dylan nicht machen! Das ist doch langweilig.

Bei ihrem Papa, Logan, hat Dylan viel einfaches Spiel. Er ist nicht sauer oder enttäuscht, sondern stolz auf seine Weltenbummlerin und will alles von ihrem Trip wissen.

[Bild: 0064nvsb4wqd0y.png]


Begeistert erzählen beide bei einer Tasse Kaffee von ihrer Zeit in Ägypten.
Während Logan davon schwärmt, wie lange er in Ägypten gelebt hat und wie er auf seiner Heimreise dem treuen Schäferhund Thor und anschließend Alisson kennengelernt hat, mustert Dylan heimlich sein Gesicht.


[Bild: 0065it9z2780df.png]


Ja, sie ist definitiv zu lange weg gewesen. So viel hat sich verändert. Die Hunde, mit denen sie aufgewachsen ist, sind verstorben. Das Haus ihrer Kindheit steht nicht mehr. Und um die Augen des Mannes, der ihr Vorbild ist, hat sich ein feiner Fächer aus Fältchen gebildet.

[Bild: 0066w52jx83ivr.png]


„Ach, Dad – ich bin viel zu lang weg gewesen!“, seufzt Dylan plötzlich. „Und Mum, wird mir niemals verzeihen.“
Doch ihr Vater grinst. „Ich glaube, da unterschätzt du deine Mutter. Sieh es doch mal von der Seite: Wenn du Alisson egal wärst, würde sie sich nicht so aufregen!“

Das stimmt Dylan tatsächlich wieder zuversichtlich.

Als Alisson wenig später in die Küche kommt um das Geschirr zu spülen, fragt Dylan vorsichtig, ob sie ihr helfen kann. Aber diese antwortet nicht, nein, sie ignoriert ihre Tochter.


[Bild: 0067k21b90py8l.png]


Irgendwann, als der letzte Teller gespült ist fragt Alisson Dylan schließlich, ob sie wenigstens einen Abschluss nachgeholt hat.
Tja, wann denn?
Außerdem möchte Dylan immer noch Malerin werden. Schon als Kind hat sie das Pinseln an ihrer Leinwand geliebt. Wie soll ihr ein Schulabschluss bei diesem Lebenswunsch helfen? Anstatt unnötig Zeit in der Abendschule zu verbraten, möchte sie lieber sofort los legen.

Alisson platzt bei dieser Info förmlich der Kragen. Wie soll Dylan mit dieser Einstellung bitte ihren Lebensunterhalt verdienen können. Vom Malen kann man doch nicht leben!


[Bild: 006856lsv21dut.png]


„Du hast dich kein Stück geändert! Dir ist es immer noch egal, dass man im Leben Pflichten hat! Aber da spiel ich nicht mit. Glaub nicht, dass ich dich mit meinem Gehalt und der Rente von deinem Vater hier durchfüttere während du dir hier ein lockeres Leben machst!“

„Mum, du hörst mir einfach nicht zu. Ich will Malerin werden – nicht den ganzen Tag faulenzen!“


[Bild: 00696yen9spjwk.png]


„Und du, hörst mir nicht zu. Du kannst doch nicht allen Ernstes erwarten als Malerin wirklich eine Perspektive zu haben!“
„Und Maddison? Sie will doch Musiker werden! Das ist doch fast dasselbe. “
„Nein – das ist ein großer Unterschied. Sie hat hart dafür studiert, mein Fräulein!“

Es nützt nichts. Die beiden Frauen sind einfach zu unterschiedlich und immer noch, selbst nach fünf Jahren, denkt jeder nur an seine Sichtweise und Perspektive ohne sich in die Haut des anderen hinein zu versetzen.

Wütend braust Dylan aus der Küche und flüchtet in das Gästezimmer in dem Maddison wieder an ihre Geige zurückgekehrt ist.


[Bild: 0071jgcdv1brsi.png]


Dylan ist unglaublich wütend – auch auf sich selbst. Warum ist sie nie in der Lage ihrer Mutter verständlich zu machen, wie sie denkt und fühlt? Ständig reden sie aneinander vorbei und Dylan hat keine Ahnung, wie sie aus diesem Teufelskreis ausbrechen soll.

Als Maddison sieht wie aufgebracht ihre Schwester ist, legt sie ihre Geige weg und lässt sich von Dylan erzählen, was eigentlich los ist.


[Bild: 0072zt4bfy7l2w.png]


„Ach Maddison, weißt du, gerade in diesem Moment wünschte ich mir, ich wäre mehr wie du! Du tust immer das richtige! Niemals waren Mum und Dad sauer auf dich. Ja, du bist die perfekte Tochter.“ Dann lachte Dylan – wenn auch leicht verzweifelt. „Kannst du mir nicht Tipps geben?“

Doch Maddison zuckt nur mit den Schultern und druckst herum.


[Bild: 0073wh178tugo6.png]


„Weißt, du ganz oft wünsche ich mir dasselbe. Ich wäre mehr wie du. Dir ist es egal, was andere von dir denken. Du gehst einfach mit dem Kopf durch die Wand, wenn du was willst. Ich mache immer, was andere von mir erwarten. Manchmal fühlt es sich an, als hätte ich noch gar nicht richtig gelebt!“

Die Schwestern schauen sich für einen langen Moment einfach nur an. Tja, wie heißt es doch so schön? Das Gras ist auf der anderen Seite viel Grüner. Na, in diesem Fall wohl eher nicht! Jeder der beiden, stellt sich vor, dass das Leben der anderen einfacher und besser wäre. Dabei kommt es nicht drauf an, wie jemand anderes sein zu wollen, sondern das Beste aus sich selbst zu machen.


[Bild: 0074r715flcpmy.png]


Die beiden setzen sich und erzählen sich gegenseitig ausführlich was sie in den letzten fünf Jahren erlebt haben. Schließlich erzählt Maddison auch von ihrem Plan in ein kleines Häuschen umzuziehen – und von ihrer Angst. Schließlich war sie noch nie völlig allein. Selbst auf der Uni hatte sie immer noch ihren Bruder und Evie.

Da macht Dylan ihr das Angebot für die erste Zeit mit ihr zusammen zu ziehen und Maddy schlägt begeistert ein.

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